FAQ - Frequently Asked Questions
Technology & RTLS Basics
Pozyx nutzt mehrere Positionierungstechnologien, um eine breite Palette industrieller RTLS-Anforderungen zu unterstützen – von zentimetergenauer Präzision in Innenräumen bis hin zu transparenter Anlagenverfolgung im Außenbereich.
Ultra-Wideband (UWB)
UWB ist die Kerntechnologie hinter der hochpräzisen Indoor-Ortung von Pozyx.
Mithilfe von Time-of-Flight-Messungen wie TDoA (Time Difference of Arrival) ermöglicht UWB eine Präzision von bis zu 10 cm und ist damit ideal für Anwendungen wie Gabelstapler-Tracking, Kollisionsvermeidung, WIP-Transparenz und automatisierten Materialfluss.
Pozyx erweitert sein UWB-Angebot außerdem um kostengünstige UWB-Hardwareoptionen, die zuverlässige Ortung zu einem zugänglicheren Preis für groß angelegte Implementierungen bieten.
Bluetooth Low Energy (BLE)
BLE bietet eine kosteneffiziente und skalierbare Möglichkeit, Assets zu verfolgen, bei denen extreme Genauigkeit nicht erforderlich ist.
Es ist besonders nützlich für Szenarien mit hohem Volumen und kostengünstigem Tagging, allgemeine Anlagenübersicht und hybride Implementierungen.
GPS
Für Außenbereiche oder Yard-Management-Szenarien integriert Pozyx GPS-Positionierung, um das Tracking über das Innere der Anlage hinaus zu erweitern.
So können Unternehmen Assets verfolgen, während sie sich durch Laderampen, Werksgelände und zwischen Gebäuden bewegen.
Hybride Positionierung
Pozyx kombiniert diese Technologien zu einer einheitlichen, hybriden RTLS-Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, für jeden Anwendungsfall die passende Technologie einzusetzen und gleichzeitig eine einzige Oberfläche für Monitoring, Analysen, Alarme und die Integration in Unternehmenssysteme zu nutzen.
Der hybride Ansatz sorgt für die beste Balance zwischen:
- Genauigkeit (UWB)
- Kostenskalierbarkeit (BLE)
- Außenbereichsabdeckung (GPS)
- Flexibilität über industrielle Workflows hinweg
Damit eignet sich Pozyx für alles – von der detaillierten Geräteverfolgung bis hin zu transparenter operativer Übersicht über große Flächen.
Ein Real-Time Location System (RTLS) ist ein technologisches Framework, das die Live-Position von Assets, Geräten oder Personen kontinuierlich bestimmt, während sie sich durch eine Anlage oder einen Außenbereich bewegen. RTLS liefert die „Wo“-Komponente, auf die Unternehmen angewiesen sind, um Bewegungen zu verstehen, Workflows zu überwachen und die operative Effizienz zu optimieren.
Wie RTLS funktioniert
RTLS nutzt drahtlose Signale und Positionierungsalgorithmen, um den Echtzeitstandort von Tags, Fahrzeugen oder Geräten zu berechnen. Je nach eingesetzter Technologie können Systeme alles von Zonen-Transparenz bis hin zu zentimetergenauer Präzision bieten.
Zu den gängigen Technologien gehören:
- UWB (Ultra-Wideband) für hochpräzises Indoor-Tracking
- BLE (Bluetooth Low Energy) für skalierbare, kosteneffiziente Transparenz
- GPS/GNSS für das Tracking im Außenbereich und von Flotten
- Hybride Ansätze, die mehrere Technologien kombinieren, um komplexe Umgebungen zu unterstützen
Wie Pozyx RTLS nutzt
Pozyx bietet eine hybride RTLS-Plattform, die UWB-, BLE- und GPS-Positionierung integriert, um Location Intelligence über die gesamte operative Landschaft hinweg bereitzustellen.
Mit Pozyx erhalten Unternehmen:
- Hochpräzise Indoor-Positionierung mit UWB-Technologie
- Skalierbares Tracking mit BLE für Assets, die keine hohe Präzision erfordern
- Outdoor-Tracking mit GPS für Hof, Flotte und Materialfluss außerhalb der Anlage
- Eine einheitliche Plattform für Visualisierung, Alarme, historische Analysen und Integrationen
- Flexible Bereitstellungsoptionen für Lager, Produktionsstätten, Logistikzentren und industrielle Umgebungen
Wo Pozyx RTLS eingesetzt wird
Pozyx RTLS sorgt für Transparenz und Automatisierung in einer Vielzahl industrieller Workflows, darunter:
- Gabelstapler-Tracking und Kollisionsvermeidung
- WIP- und Materialflussmanagement
- Tracking von wiederverwendbaren Verpackungen und Behältern
- Einblicke in Arbeits- und Prozesseffizienz
- Tracking von Material Handling Equipment (MHE)
- Automatisiertes Zeitmanagement und digitale Berichterstattung
Durch die Kombination mehrerer Technologien in einer einzigen hybriden RTLS-Lösung ermöglicht Pozyx Unternehmen, für jeden Teil ihres Betriebs das passende Maß an Genauigkeit, Skalierbarkeit und Abdeckung zu erhalten.
Pozyx verwendet Time Difference of Arrival (TDoA) als zentrale UWB-Positionierungstechnik. TDoA ist ein leistungsstarkes Verfahren für die Indoor-Positionierung, das die Ankunftszeitunterschiede von UWB-Signalen über mehrere synchronisierte Anchors hinweg misst. Dadurch kann das System die Position mit Zentimetergenauigkeit bestimmen – selbst in dynamischen industriellen Umgebungen.
Warum TDoA?
TDoA ist die bevorzugte UWB-Technik für moderne industrielle RTLS-Implementierungen, weil sie Folgendes bietet:
- Hohe Skalierbarkeit — viele Tags können gleichzeitig verfolgt werden
- Geringer Stromverbrauch der Tags — Tags senden nur, die Anchors übernehmen die aufwendige Arbeit
- Hohe Aktualisierungsraten — ideal für das Tracking bewegter Assets wie Gabelstapler
- Präzision — typischerweise 10–30 cm, abhängig von der Umgebung
Damit eignet sich TDoA hervorragend für Echtzeit-Workflows, die sowohl Genauigkeit als auch Zuverlässigkeit erfordern.
Hybride Positionierung
Während UWB mit TDoA im Innenbereich die höchste Genauigkeit bietet, ergänzt Pozyx dies mit:
- BLE für kosteneffiziente Sichtbarkeit auf Zonenebene
- GPS für das Tracking im Außenbereich
Dieser hybride Ansatz stellt sicher, dass für jeden Workflow die beste Technologie eingesetzt wird, während eine einzige RTLS-Plattform für Visualisierung, Alarme und Analysen erhalten bleibt.
Die Genauigkeit von Pozyx UWB RTLS hängt davon ab, wie das System konfiguriert ist, insbesondere von der Dichte und Platzierung der Anker. Diese Flexibilität ist ein zentraler Bestandteil des Pozyx-Ansatzes und ermöglicht es Unternehmen, die Genauigkeit an die Anforderungen des jeweiligen Anwendungsfalls anzupassen, statt ein Einheitsmodell zu verwenden.
UWB-Positionierung mit hoher Genauigkeit
In Umgebungen, in denen Präzision entscheidend ist, kann Pozyx UWB RTLS eine Genauigkeit von 10–30 cm liefern. Diese hochgenauen Konfigurationen nutzen ein dichteres Anker-Layout und eignen sich besonders für Anwendungen wie:
- Gabelstapler-Tracking und Kollisionsvermeidung
- Detaillierte Analyse von WIP und Materialfluss
- Automatisierungsszenarien, bei denen präzise Positionierung Ereignisse oder Warnungen auslöst
Kosteneffiziente und flexible Genauigkeitsoptionen
Pozyx unterstützt auch größere Genauigkeitsbereiche, indem die Ankerdichte reduziert wird. In diesen Konfigurationen kann die Genauigkeit im Meterbereich liegen, was oft für allgemeine Asset-Transparenz, Anwesenheitserkennung oder die Überwachung großer Flächen ausreicht.
Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen:
- Infrastruktur- und Installationskosten zu senken
- Größere Bereiche mit weniger Ankern abzudecken
- Genauigkeitsstufen innerhalb derselben Anlage zu kombinieren, wobei hohe Präzision nur dort eingesetzt wird, wo sie echten Mehrwert bietet
So kann eine Anlage beispielsweise in Produktionsbereichen eine Genauigkeit im Zentimeterbereich benötigen, während in Lagergängen, Außenbereichen oder Pufferzonen nur ungefähre Standortdaten oder Anwesenheitsdaten erforderlich sind.
Eine Plattform, mehrere Genauigkeitsstufen
Alle Genauigkeitsmodi werden über dieselbe Pozyx RTLS-Plattform verwaltet. Dadurch lassen sich hochpräzises, ungefähres und anwesenheitsbasiertes Tracking in einem einzigen, einheitlichen System kombinieren. Dieser modulare, konfigurierbare Ansatz ermöglicht es Unternehmen, RTLS-Deployments schrittweise zu skalieren und die Genauigkeit an operative Prioritäten statt an Infrastrukturgrenzen anzupassen.
Pozyx RTLS unterstützt sowohl Indoor- als auch Outdoor-Tracking, indem je nach Umgebung, Genauigkeitsanforderungen, verfügbarer Infrastruktur und regionalen Vorschriften unterschiedliche Positionierungstechnologien kombiniert werden.
Indoor-Tracking
In Innenräumen kann Pozyx UWB oder BLE-Infrastruktur verwenden.
Für hochpräzise Indoor-Positionierung nutzt Pozyx typischerweise Ultra-Wideband (UWB)-Anker. UWB eignet sich besonders für industrielle Umgebungen, in denen GPS nicht verfügbar ist und eine genaue Echtzeit-Positionierung erforderlich ist. Diese Infrastruktur wird in der Regel dauerhaft installiert und für eine zuverlässige Leistung verkabelt.
Pozyx kann auch BLE-basierte Infrastruktur verwenden, zum Beispiel für Tracking auf Zonenebene, Anwesenheitserkennung oder kostengünstigere Asset-Transparenz. BLE-Infrastruktur ist ebenfalls typischerweise verkabelt, batteriebetriebene BLE-Infrastruktur zur Anwesenheitserkennung wird jedoch unterstützt, wenn niedrigere Aktualisierungsraten akzeptabel sind.
Darüber hinaus können BLE-Infrastruktur oder BLE-Scanner verwendet werden, um bestimmte mit BLE ausgestattete GPS-Tracker in Innenräumen zu positionieren. Wenn keine dedizierte Indoor-Infrastruktur verfügbar ist, können GPS-Tracker auch auf Wi-Fi-basierte Positionierung zurückgreifen und dabei öffentliche Informationen über Wi-Fi-Zugangspunkte nutzen. Dies kann Schätzungen des Innenraumstandorts liefern, ist jedoch in der Regel die ungenaueste Option im Vergleich zu UWB- oder BLE-Infrastruktur.
Outdoor-Tracking
Im Außenbereich kann Pozyx je nach Installationsmöglichkeiten und erforderlichem Genauigkeitsniveau mehrere Ansätze unterstützen.
BLE kann im Außenbereich eingesetzt werden, zum Beispiel für Anwesenheitserkennung oder zonenbasiertes Tracking. In Europa erlauben die Regulierungsbehörden außerdem den Einsatz von UWB im Freien, in den USA und einigen anderen Regionen ist dies jedoch im Allgemeinen nicht zulässig. In der Praxis ist die Installation fester Außeninfrastruktur jedoch nicht immer machbar, etwa aufgrund des Standortlayouts, von Verkabelungsbeschränkungen, Witterungseinflüssen oder Kosten.
Für die Anwesenheitserkennung im Außenbereich ist eine Möglichkeit die Verwendung von batteriebetriebenen BLE-Scannern. Diese können nahegelegene BLE-Tags oder Tracker erkennen, ohne dass eine vollständig verkabelte Infrastruktur erforderlich ist.
Alternativ kann Pozyx eine Vielzahl von GPS/GNSS-Trackern für das Tracking von Assets, Fahrzeugen und Geräten im Außenbereich unterstützen. GPS-basiertes Tracking ist oft die praktischste Option für große Höfe, Außenlagerflächen, Fahrzeuge und Assets, die zwischen Standorten bewegt werden.
Eine Plattform für Innen- und Außenbereiche
Pozyx kombiniert diese Technologien in einer RTLS-Plattform und ermöglicht es Kunden, für jeden Bereich die passende Positionierungsmethode zu wählen. In Innenräumen kann dies hochpräzise UWB- oder BLE-Infrastruktur bedeuten. Im Außenbereich kann es BLE-Anwesenheitserkennung, GPS-Tracker oder — wo zulässig und praktikabel — UWB-Infrastruktur bedeuten.
Dieser hybride Ansatz hilft dabei, eine durchgängige Transparenz zu gewährleisten, wenn sich Assets zwischen Innen- und Außenbereichen bewegen, und dabei Genauigkeit, Infrastrukturkosten, Installationsaufwand und regulatorische Vorgaben auszubalancieren.
In einem Real-Time Location System (RTLS) sind Anchors und Tags die zentralen Komponenten, mit denen bestimmt wird, wo sich Assets, Geräte oder Personen befinden.
Was sind Tags?
Tags sind kleine Geräte, die an den zu verfolgenden Objekten angebracht werden, etwa an Gabelstaplern, Containern, Werkzeugen oder tragbarer Ausrüstung. Je nach verwendeter Technologie können Tags Signale senden, Kennungen ausstrahlen oder ihre eigene Position berechnen.
Verschiedene RTLS-Technologien nutzen Tags auf unterschiedliche Weise:
- UWB-Tags senden Ultra-Wideband-Signale, die für hochpräzise Indoor-Positionierung verwendet werden
- BLE-Tags senden Signale aus, die Tracking auf Zonenebene oder auf Basis von Anwesenheit ermöglichen
- GPS-fähige Tags berechnen die Position im Außenbereich mithilfe von Satellitensignalen
Tags können außerdem Sensoren enthalten, die zusätzliche Daten wie Bewegung, Ausrichtung oder Aktivität liefern.
Was sind Anchors?
Anchors sind feste Referenzpunkte, die in einer Umgebung installiert werden. Sie empfangen Signale von Tags und helfen dabei, Standortdaten zu berechnen oder an die RTLS-Plattform weiterzuleiten.
- In UWB-Systemen sind Anchors präzise synchronisiert und werden zur Standortberechnung auf Basis des Signal-Timings verwendet
- In BLE-Implementierungen erkennen Anchors oder Gateways Tags in der Nähe und bestimmen Nähe oder Zonenanwesenheit
- GPS-Tracking benötigt keine Anchors, da die Positionierung direkt über Satelliten erfolgt
Die Anzahl und Platzierung der Anchors beeinflussen Abdeckung, Genauigkeit und Infrastrukturkosten direkt.
So funktioniert es mit Pozyx
Pozyx stellt die RTLS-Plattform bereit, die diese Komponenten zusammenführt. Sie unterstützt sowohl Pozyx-Hardware als auch BLE- und GPS-Tags von Drittanbietern, sodass Unternehmen Technologien in einer einzigen Implementierung kombinieren können.
Das bedeutet, dass ein einziges RTLS-System Folgendes umfassen kann:
- Hochpräzises UWB-Tracking in kritischen Innenbereichen
- Kosteneffizientes UWB- oder BLE-Tracking in größeren Bereichen
- GPS-Tracking für Außenflächen oder zwischen Gebäuden
Alle Standortdaten werden über eine Plattform für Visualisierung, Analysen, Alarme und die Integration in Unternehmenssysteme verwaltet.
Die Reichweite von Pozyx UWB RTLS wird nicht durch eine einzige feste Distanz definiert. Stattdessen wird sie bestimmt durch die Systemkonfiguration, die physische Umgebung und das erforderliche Genauigkeitsniveau.
UWB-Reichweite in der Praxis
UWB-Signale können unter idealen Sichtverhältnissen große Distanzen überbrücken, doch in realen industriellen Umgebungen wird die Reichweite von Faktoren wie diesen beeinflusst:
- Wände, Maschinen und Regale
- Deckenhöhe und Ankerplatzierung
- Sichtverbindung versus verdeckte Signalwege
- Erforderliche Aktualisierungsrate und Genauigkeit
Aus diesem Grund plant Pozyx RTLS-Installationen rund um Abdeckungs- und Genauigkeitszonen statt mit einer Einheitslösung für die Ankerreichweite.
Konfigurationen mit hoher Genauigkeit
Für Anwendungen, die eine präzise Positionierung erfordern, setzt Pozyx typischerweise ein dichteres Ankerlayout ein. Diese Konfigurationen priorisieren eine konsistente Signalgeometrie und sind optimiert für:
- Gabelstapler-Tracking und Kollisionsvermeidung
- Detaillierte Transparenz über WIP und Materialfluss
- Automatisierungsszenarien, die auf präzise Standortauslöser angewiesen sind
In diesen Fällen wird der Ankerabstand bewusst enger gewählt, um eine stabile Genauigkeit im Zentimeterbereich zu gewährleisten.
Kostenoptimierte Konfigurationen mit breiter Abdeckung
Pozyx unterstützt auch geringere Ankerdichten, um die Abdeckung auf größere Bereiche auszudehnen, in denen extreme Präzision nicht erforderlich ist. Diese Konfigurationen tauschen einen Teil der Positionsgenauigkeit gegen folgende Vorteile ein:
- Geringere Infrastruktur- und Installationskosten
- Größere Abdeckungsbereiche pro Anker
- Flexible Zonierung innerhalb derselben Anlage
So lassen sich RTLS-Installationen so gestalten, dass hochgenaue Zonen und Bereiche mit breiterer Sichtbarkeit in einem einzigen System nebeneinander bestehen.
Die richtige Reichweite planen
Anstatt die Reichweite als feste Zahl zu definieren, richtet Pozyx das RTLS-Design an Ankerplatzierung, Genauigkeitsanforderungen und Kostenrahmen aus. So können Unternehmen Abdeckung und Präzision für jeden Betriebsbereich individuell anpassen und alles über eine einheitliche RTLS-Plattform verwalten.
Ultra-Wideband (UWB) ist speziell dafür ausgelegt, neben bestehenden drahtlosen Technologien zu arbeiten, ohne diese zu beeinträchtigen. Im Gegensatz zu Schmalbandsystemen, die ihre Leistung auf eine einzelne Frequenz konzentrieren, verteilt UWB eine sehr geringe Sendeleistung über ein breites Spektrum.
Warum UWB keine Störungen verursacht
UWB-Übertragungen zeichnen sich aus durch:
- Extrem geringe Leistungsdichte, deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten
- Kurzzeitige Impulse statt kontinuierlicher Signale
- Breite Frequenzverteilung, wodurch die Überlappung mit einem einzelnen Kanal reduziert wird
Dadurch erscheinen UWB-Signale für Wi‑Fi, BLE und andere drahtlose Systeme eher als Hintergrundrauschen denn als konkurrierendes Signal.
Koexistenz in industriellen Umgebungen
In Industrieanlagen laufen häufig mehrere drahtlose Systeme gleichzeitig, darunter:
- Wi‑Fi für Konnektivität
- BLE für die Sichtbarkeit von Assets
- Mobilfunk- oder private Netzwerke
- Industrielle IoT-Sensoren und -Controller
UWB-RTLS wird in diesen Umgebungen häufig eingesetzt, ohne dass Änderungen an der bestehenden drahtlosen Infrastruktur erforderlich sind. Bei Einsatz gemäß den regulatorischen Vorgaben beeinträchtigt es weder die Netzwerkleistung noch die Bandbreite oder Zuverlässigkeit.
Praktische Auswirkungen
Diese Koexistenz ermöglicht es Unternehmen,:
- UWB-RTLS einzuführen, ohne drahtlose Netzwerke neu zu planen
- UWB mit BLE und GPS in hybriden RTLS-Setups zu kombinieren
- Die Standortverfolgung zu skalieren, ohne die betriebliche Konnektivität zu beeinträchtigen
Daher eignet sich UWB besonders gut für dichte industrielle Umgebungen, in denen Zuverlässigkeit und Vorhersagbarkeit entscheidend sind.
Die Aktualisierungsrate von Pozyx RTLS hängt von der Konfiguration, dem Anwendungsfall und der gesamten Systemkapazität ab.
Es gibt keine einzelne feste Aktualisierungsrate, die für alle Tags in jeder Bereitstellung gilt. Stattdessen kann jeder Tag so konfiguriert werden, dass er in einer bestimmten Rate aktualisiert wird, während das Gesamtsystem durch die Anzahl der Positionsaktualisierungen begrenzt ist, die es verarbeiten kann, sowie durch die verfügbare Funkkapazität.
Für von Pozyx bereitgestellte Positionierungsserver unterstützt das RTLS systemweit bis zu 5.000 Positionsaktualisierungen pro Sekunde. Diese Gesamtkapazität wird von allen aktiven Tags gemeinsam genutzt. Zum Beispiel:
- 500 Tags bei 10 Hz
- 1.000 Tags bei 5 Hz
- 5.000 Tags bei 1 Hz
Die erreichbare Aktualisierungsrate pro Tag hängt außerdem von der Rechenleistung des Positionierungsservers ab. Leistungsstärkere Serverinfrastrukturen können in der Regel höhere Verarbeitungslasten bewältigen, während leistungsschwächere Setups möglicherweise niedrigere aggregierte Aktualisierungsraten erfordern.
Zusätzlich zu den Rechenlimits gibt es praktische Funkbeschränkungen aufgrund der Natur der UWB- und BLE-Kommunikation. Wenn viele Tracker im selben Funkbereich gleichzeitig senden, kann dies zu Paketkollisionen und Paketverlusten führen. Da das System einen unslotted Aloha-ähnlichen Kommunikationsansatz verwendet, erhöht eine größere Anzahl gleichzeitig sendender Tags im selben Bereich die Wahrscheinlichkeit von Interferenzen. Bei sehr hoher Tag-Dichte oder hohen Aktualisierungsraten kann dies die Positionierungsleistung verringern.
Für die meisten Anwendungsfälle ist das kein Problem, da Pozyx-Tags ihre Aktualisierungsrate dynamisch reduzieren können, wenn sie stationär sind. In der Praxis bewegen sich viele verfolgte Assets nicht gleichzeitig, sodass Funk- und Rechenkapazität hauptsächlich von den Tags genutzt werden, die tatsächlich häufige Aktualisierungen benötigen.
Ein digitaler Zwilling ist eine digitale Darstellung eines physischen Assets, Objekts oder Prozesses, die seinen Zustand in der realen Welt mithilfe von Live- oder nahezu Echtzeitdaten widerspiegelt. Digitale Zwillinge werden verwendet, um zu visualisieren, zu überwachen und zu analysieren, wie sich Assets in einer Betriebsumgebung verhalten und bewegen.
Digitale Zwillinge im RTLS-Kontext
In Real-Time Location Systems (RTLS) repräsentieren digitale Zwillinge typischerweise verfolgbare Assets wie Fahrzeuge, Behälter, Werkzeuge oder Ausrüstung. Diese digitalen Darstellungen werden kontinuierlich auf Basis eingehender Standort- und Ereignisdaten aktualisiert, sodass Unternehmen nicht nur verstehen, wo sich ein Asset befindet, sondern auch, in welchem Zustand es ist.
Wie digitale Zwillinge auf der Pozyx-Plattform funktionieren
Innerhalb der Pozyx-Plattform werden digitale Zwillinge als verfolgbare Modelle definiert, die physische Assets repräsentieren. Jedes Modell kann mit einem eigenen Satz von Eigenschaften konfiguriert werden, wie zum Beispiel:
- Asset-Typ oder Kennung
- Betriebsstatus
- Standortbezogene Attribute
- Benutzerdefinierte Metadaten, die für Geschäftsprozesse relevant sind
Diese Eigenschaften werden automatisch auf Basis von RTLS-Daten aktualisiert und können mit externen Unternehmenssystemen wie ERP- oder MES-Plattformen synchronisiert werden. Diese Synchronisierung stellt sicher, dass sowohl der digitale Zwilling als auch die verbundenen Geschäftssysteme mit dem realen Zustand des Assets übereinstimmen.
Warum digitale Zwillinge wichtig sind
Durch die Pflege präziser digitaler Zwillinge können Unternehmen:
- Echtzeit-Einblicke in den Betrieb gewinnen
- Workflows basierend auf dem Standort oder Zustand von Assets automatisieren
- Die Koordination zwischen physischen Abläufen und digitalen Systemen verbessern
- Analyse-, Reporting- und Optimierungsmaßnahmen unterstützen
Auf diese Weise dienen digitale Zwillinge als Brücke zwischen physischen Assets und digitalen Geschäftsprozessen.
Der Omlox Hub ist ein Technologiestandard, der von der internationalen Organisation PI (PROFIBUS & PROFINET) definiert wurde und die Interoperabilität zwischen verschiedenen Real-Time Location System-(RTLS)-Technologien ermöglicht. Anstatt eine einzelne proprietäre Lösung zu erfordern, erlaubt der Omlox-Standard mehreren Ortungstechnologien — wie UWB, RFID, BLE, Wi-Fi, 5G, GPS und anderen —, Standortdaten in einem gemeinsamen Format auszutauschen.
Warum der Omlox Hub wichtig ist
In komplexen industriellen Umgebungen können unterschiedliche Technologien für verschiedene Zonen oder Asset-Typen optimal sein. Ohne einen gemeinsamen Standard bleiben diese Systeme jedoch oft isoliert, was es erschwert,:
- Standortdaten technologieübergreifend zu korrelieren
- einheitliche Dashboards oder Analysen aufzubauen
- konsistente Positionsinformationen in Unternehmensanwendungen einzuspeisen
Der Omlox-Hub-Standard löst dies, indem er Folgendes definiert:
- ein gemeinsames Datenmodell für Standortinformationen
- Interoperabilitätsregeln zwischen unterschiedlichen Systemen
- Schnittstellen, die es ermöglichen, Daten unabhängig von der zugrunde liegenden Technologie oder dem Anbieter einheitlich zu nutzen
Das vereinfacht die Integration, reduziert Vendor-Lock-in und unterstützt flexiblere RTLS-Architekturen.
Wie Pozyx Omlox unterstützt
Pozyx richtet sich nach dem Omlox-Hub-Standard, indem es Folgendes ermöglicht:
- Integration von Pozyx UWB, BLE und anderen Positionierungstechnologien in einen Omlox-konformen Datenstrom
- Nutzung von Standortquellen Dritter, die Omlox-kompatibel sind
- Einheitlichen Zugriff auf Standortdaten downstream in Analysen, MES-/ERP-Systemen oder digitalen Zwillingen
Dadurch können Unternehmen, die die Pozyx-Plattform nutzen, sowohl Pozyx- als auch Nicht-Pozyx-Standorttechnologien in ein einziges kompatibles Ökosystem integrieren, den Koordinationsaufwand reduzieren und die Datenkonsistenz verbessern.
Durch die Unterstützung von Omlox ermöglicht Pozyx Unternehmen, für jeden Anwendungsfall die beste Technologie zu wählen — und gleichzeitig eine einzige, standardisierte Quelle der Wahrheit für Standortdaten beizubehalten.
Setup & Deployment
Eine Pozyx UWB-RTLS-Implementierung besteht aus drei Kernkomponenten, die zusammenarbeiten, um Standortdaten in Echtzeit zu berechnen und bereitzustellen: Tags, Anchors und ein Positionierungsserver.
Tags
Tags sind Geräte, die an Assets, Fahrzeugen oder Ausrüstung angebracht werden, die verfolgt werden sollen. In UWB-basierten RTLS-Implementierungen senden Tags in konfigurierbaren Intervallen Ultra-Wideband-Signale aus. Diese Signale bilden die Grundlage für die Bestimmung der Position des Tags.
Tags können angebracht werden an:
- Gabelstaplern oder anderer mobiler Ausrüstung
- Behältern, Paletten oder Werkzeugen
- Wearables oder tragbaren Assets
Anchors
Anchors sind feste Referenzgeräte, die im gesamten Tracking-Umfeld installiert werden. Sie empfangen von Tags gesendete UWB-Signale und leiten die relevanten Daten über das Netzwerk an den Positionierungsserver weiter.
Die Platzierung und Dichte der Anchors sind konfigurierbar und beeinflussen direkt:
- Positionierungsgenauigkeit
- Abdeckungsbereich
- Infrastrukturkosten
Anchors werden typischerweise per Ethernet mit dem lokalen Netzwerk verbunden und mit standardmäßigen industriellen Installationsmethoden mit Strom versorgt.
Positionierungsserver
Der Positionierungsserver ist der logische Kern des RTLS. Er verarbeitet eingehende Daten von Anchors, wendet Positionierungsalgorithmen an und berechnet die Echtzeitposition jedes Tags.
Je nach Implementierung kann der Positionierungsserver laufen:
- Auf dedizierter On-Premise-Infrastruktur
- In einer cloudbasierten Umgebung
Der Positionierungsserver stellt Standortdaten der Pozyx-Plattform bereit, wo sie visualisiert, analysiert und mit anderen Systemen wie MES, ERP oder Analysetools integriert werden können.
Flexible Architektur
Diese modulare Architektur ermöglicht es, Pozyx UWB-RTLS-Implementierungen je nach Genauigkeitsanforderungen, Anlagenlayout und betrieblichen Anforderungen zu skalieren und zu konfigurieren. Komponenten können bei Bedarf mit anderen Positionierungstechnologien kombiniert werden und dennoch innerhalb einer einzigen RTLS-Plattform betrieben werden.
Zonenbasierte Anchor-Planung
Pozyx verfolgt einen zonenbasierten Ansatz für die Bereitstellung von Anchors, bei dem die Anchor-Dichte durch das in jedem Bereich einer Anlage erforderliche Genauigkeitsniveau bestimmt wird. So können unterschiedliche Tracking-Verhalten innerhalb derselben RTLS-Implementierung nebeneinander bestehen.
Um zu veranschaulichen, wie das in der Praxis funktioniert, lassen sich Pozyx-Implementierungen typischerweise in eine oder mehrere der folgenden Kategorien einordnen:
Zonen mit hoher Genauigkeit
Zonen mit hoher Genauigkeit sind für Anwendungsfälle konzipiert, die eine präzise Positionsbestimmung in Echtzeit erfordern. Diese Zonen nutzen ein dichteres Anchor-Layout, um eine stabile Geometrie und gleichbleibende Genauigkeit zu gewährleisten.
Beispielanwendungen sind:
- Gabelstapler-Tracking in schmalen Gängen
- Kollisionsvermeidung und sicherheitskritische Bereiche
- Detailliertes WIP-Tracking in der Nähe von Produktionslinien
In diesen Zonen ist der Abstand zwischen den Anchors bewusst geringer, um eine hochgenaue Positionierung (typischerweise im Bereich von 10–30 cm) zu unterstützen, wobei Präzision Vorrang vor der Abdeckungsfläche hat.
Zonen für ungefähres Tracking
Zonen für ungefähres Tracking sind für eine breitere Sichtbarkeit gedacht, bei der eine exakte Positionierung nicht entscheidend ist. Diese Zonen verwenden weniger Anchors, wodurch die Abstände größer werden, während dennoch zuverlässige Standortdaten bereitgestellt werden.
Beispielanwendungen sind:
- Pufferzonen im Lager
- Bereiche für Bereitstellung oder Lagerung
- Überwachung des Asset-Flusses zwischen Prozessschritten
In dieser Konfiguration wird der Abstand zwischen den Anchors vergrößert, um größere Bereiche mit metergenauer Genauigkeit abzudecken, wodurch die Infrastrukturkosten sinken und gleichzeitig operative Transparenz erhalten bleibt.
Präsenzbasierte Zonen
Präsenzbasierte Zonen konzentrieren sich darauf festzustellen, ob sich ein Asset innerhalb der Reichweite befindet, statt auf seine exakte Position. Diese Zonen verwenden die geringste Anchor-Dichte und priorisieren Abdeckung vor Präzision.
Beispielanwendungen sind:
- Außenbereiche oder Werksgelände
- Große offene Flächen, in denen nur eine Erkennung innerhalb der Reichweite erforderlich ist
- Statusverfolgung bei Ein- und Ausgängen oder auf Zonenbasis
Hier sind die Anchors weiter voneinander entfernt angeordnet, wodurch eine Erkennung über große Flächen mit minimaler Infrastruktur möglich wird.
Kombination von Zonen innerhalb einer Anlage
Die meisten Pozyx-Implementierungen kombinieren mehrere Zonentypen innerhalb einer einzigen Anlage. Beispielsweise kann ein Standort Folgendes nutzen:
- Zonen mit hoher Genauigkeit rund um Produktions- und sicherheitskritische Bereiche
- Ungefähre Zonen in Lagerbereichen
- Präsenzbasierte Zonen im Außenbereich oder in Bereichen mit niedriger Priorität
Durch die Anpassung der Anchor-Dichte an die tatsächlichen betrieblichen Anforderungen vermeidet Pozyx eine Überinstallation und gewährleistet gleichzeitig dort Genauigkeit, wo sie am wichtigsten ist.
Pozyx RTLS legt keine feste maximale Anzahl an Tags fest.
Die Anzahl der unterstützten Tags hängt vor allem von der gesamten Aktualisierungskapazität des Systems, der erforderlichen Aktualisierungsrate pro Tag, der Rechenleistung des Positionierungsservers und den Funkbedingungen im Einsatz ab.
Bei von Pozyx bereitgestellten Positionierungsservern kann das System insgesamt bis zu 5.000 Positionsaktualisierungen pro Sekunde über alle Tags hinweg unterstützen. Diese Kapazität wird von allen verfolgten Assets gemeinsam genutzt. Das könnte zum Beispiel bedeuten:
- 500 Tags mit 10 Hz
- 1.000 Tags mit 5 Hz
- 5.000 Tags mit 1 Hz
In der Praxis kann die tatsächlich nutzbare Anzahl an Tags je nach Anwendung höher oder niedriger sein. Der Positionierungsserver muss die eingehenden Daten verarbeiten, daher skalieren die Rechenanforderungen in der Regel mit den verfügbaren Serverressourcen.
Es gibt außerdem praktische Einschränkungen aufgrund der Natur der UWB- und BLE-Funkkommunikation. Wenn viele Tracker im selben Funkbereich gleichzeitig Updates senden, können sie sich gegenseitig stören. Pozyx RTLS verwendet einen unslotted Aloha-ähnlichen Kommunikationsansatz. Das bedeutet: Je mehr Tags gleichzeitig im selben Bereich senden, desto stärker steigen Paketkollisionen und Paketverluste. Bei sehr hoher Tag-Dichte und hohen Aktualisierungsraten kann dies die Leistung so weit reduzieren, dass das System nicht mehr nutzbar ist.
Für die meisten Anwendungsfälle ist das kein Problem. Tags, die stationär sind, reduzieren ihre Aktualisierungsrate automatisch. Dadurch sinkt der Funkverkehr und es wird Kapazität für bewegte Assets frei. In realen Installationen ist typischerweise ein großer Anteil der Tags gleichzeitig stationär, sodass sich große Asset-Flotten effizient verfolgen lassen.
Skalierung in realen Installationen
Pozyx RTLS wird häufig in Umgebungen mit Hunderten oder Tausenden von Tags eingesetzt, indem:
- höhere Aktualisierungsraten nur für schnell bewegte oder kritische Assets vergeben werden
- niedrigere Aktualisierungsraten für statische oder weniger priorisierte Assets verwendet werden
- Aktualisierungsraten intelligent über Zonen und Anwendungsfälle verteilt werden
Dieser Ansatz sorgt für Skalierbarkeit und erhält gleichzeitig die Leistung dort, wo sie am wichtigsten ist.
Die Stromanforderungen bei einer Pozyx UWB RTLS-Installation hängen von der jeweils verwendeten Hardwarekomponente ab. Anchors und Tags werden unterschiedlich mit Strom versorgt, um ihrer Rolle im System und ihrer Installationsumgebung gerecht zu werden.
Anchors
Pozyx Enterprise Anchors sind feste Infrastrukturkomponenten und werden nicht batteriebetrieben. Sie können auf eine der folgenden Arten mit Strom versorgt werden:
- PoE+ (Power over Ethernet)
- Gleichstrom über das mitgelieferte Netzteil
Dies gewährleistet einen stabilen Betrieb und eine kontinuierliche Verfügbarkeit in industriellen Umgebungen.
Industrial Tags
Pozyx Industrial Tags werden mit einer CR2477-Knopfzelle betrieben.
- Spannung: 3 V
- Kapazität: 1000 mAh
- Batterietyp: Austauschbar
Diese Tags sind für die langfristige Asset-Verfolgung ausgelegt und ermöglichen den Batteriewechsel im Rahmen der regelmäßigen Wartung.
Wearable Tags
Pozyx Wearable Tags verwenden eine CR2450-Knopfzelle.
- Spannung: 3 V
- Kapazität: 600 mAh
- Batterietyp: Austauschbar
Dieses kompaktere Format unterstützt Wearable-Anwendungsfälle und bietet gleichzeitig eine praktische Batterielaufzeit.
Überlegungen zur Batterielaufzeit
Die tatsächliche Batterielaufzeit hängt von Faktoren ab wie:
- Konfigurierte Aktualisierungsrate
- Bewegungsmuster der Assets
- Verwendung von Energiesparfunktionen
So lässt sich die Batterieleistung an die spezifischen Tracking-Anforderungen jeder Installation anpassen. Die Batterielaufzeit für Pozyx-unterstützte Tags kann mit dem Tool zur Berechnung der Batterielaufzeit berechnet werden.
Die für die Installation und Inbetriebnahme eines Pozyx-RTLS-Systems erforderliche Zeit hängt von der Größe der Implementierung, der Anzahl der Anker und dem erforderlichen Genauigkeitsniveau ab.
Ankerinstallation
Die Installation umfasst die Montage der Anker, den Anschluss an die Strom- und Netzwerkinfrastruktur sowie die Überprüfung der grundlegenden Konnektivität. Diese Arbeiten können vom Kunden selbst oder von einem erfahrenen Installationspartner durchgeführt werden.
Als allgemeiner Richtwert gilt:
- 15–20 Anker können in der Regel an einem Tag installiert werden, abhängig von der Zugänglichkeit des Standorts und den Montagebedingungen
Größere oder komplexere Anlagen können mehrere Installationstage erfordern, insbesondere wenn der laufende Betrieb berücksichtigt werden muss.
Systeminbetriebnahme
Die Inbetriebnahme beginnt, nachdem alle Anker physisch installiert wurden. In dieser Phase wird sichergestellt, dass das RTLS wie vorgesehen funktioniert, und sie umfasst in der Regel:
- Präzise Vermessung der Ankerpositionen
- Systemkalibrierung und -konfiguration
- Validierung der Positionierungsgenauigkeit
- Erstellung eines Leistungs- oder Validierungsberichts
Als Referenz gilt: Die Inbetriebnahme dauert in der Regel etwa 5 Tage pro 100 Anker, kann jedoch je nach Genauigkeitsanforderungen und Systemkonfiguration variieren.
Phasenweise und skalierbare Implementierungen
Viele Pozyx-RTLS-Implementierungen werden in Phasen durchgeführt, beginnend mit einem begrenzten Bereich oder einer Pilotzone und anschließendem Ausbau über die Zeit. Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen,:
- die Leistung frühzeitig zu validieren
- Konfigurationen bei Bedarf anzupassen
- Installation und Inbetriebnahme parallel zu den betrieblichen Prioritäten zu skalieren
Durch die Aufteilung von Installation und Inbetriebnahme in überschaubare Schritte können die Projektzeiträume sowohl an technische als auch an operative Rahmenbedingungen angepasst werden.
Eine Pozyx-RTLS-Implementierung wird auf die physischen Gegebenheiten der Anlage abgestimmt. Um die Platzierung der Anker und die Systemkonfiguration präzise zu planen, werden vor Installation und Inbetriebnahme grundlegende Standortinformationen benötigt.
Erforderliche Informationen
Mindestens werden für die Planungsphase in der Regel folgende Angaben benötigt:
- Ein Grundriss oder Lageplan des zu erfassenden Bereichs
- Abmessungen von Räumen, Gängen oder offenen Flächen
- Deckenhöhe und Montageeinschränkungen
- Positionen wichtiger Hindernisse wie Wände, Regale oder große Maschinen
Diese Informationen ermöglichen eine optimale Platzierung der Anker im Hinblick auf Abdeckung, Genauigkeit und Kosten.
Genauigkeits- und Zonenplanung
Wenn in verschiedenen Bereichen der Anlage unterschiedliche Genauigkeitsstufen erforderlich sind, werden die Standortinformationen auch zur Definition von Tracking-Zonen verwendet. Zonen mit hoher Genauigkeit, ungefähre Tracking-Zonen und Präsenzzonen können im Voraus auf Grundlage der operativen Nutzung des Raums geplant werden.
Validierung vor Ort
Während der Installation und Inbetriebnahme wird in der Regel eine Vor-Ort-Prüfung durchgeführt, um die Platzierung der Anker und die Annahmen zur Umgebung zu bestätigen. So wird sichergestellt, dass das eingesetzte System unter realen Betriebsbedingungen wie erwartet funktioniert.
Wenn Sie im Vorfeld genaue Standortinformationen bereitstellen, lässt sich die Installation effizienter gestalten, Nacharbeit reduzieren und das RTLS-Design besser an die betrieblichen Anforderungen anpassen.
Pozyx RTLS ist so konzipiert, dass es sich in standardmäßige industrielle IT-Umgebungen integrieren lässt, die Infrastrukturkomplexität minimiert und gleichzeitig skalierbare Deployments unterstützt.
Netzwerkkonnektivität
Pozyx Enterprise Anchors verbinden sich über Ethernet mit dem lokalen Netzwerk, um Zeit- und Messdaten an den Positionierungsserver zu übertragen.
Um die Installation zu vereinfachen und den Verkabelungsaufwand zu reduzieren, können Anchors:
- direkt mit Netzwerk-Switches verbunden werden oder
- in Reihe geschaltet werden, wobei bis zu fünf Anchors in Serie verbunden werden können
Diese Möglichkeit der Reihenschaltung reduziert die Anzahl der benötigten Kabelwege und Switch-Ports erheblich, was besonders in großen Anlagen oder Umgebungen mit begrenzten Netzwerkzugangspunkten von Vorteil ist.
Stromanforderungen
Anchors benötigen eine kontinuierliche Stromversorgung und können über folgende Optionen versorgt werden:
- PoE+ (Power over Ethernet)
- Gleichstrom über das mitgelieferte Netzteil
In Reihe geschaltete Anchors können die Netzwerkkonnektivität gemeinsam nutzen und werden dennoch gemäß den Anforderungen vor Ort mit Strom versorgt.
Konnektivität des Positionierungsservers
Pozyx UWB- und BLE-RTLS benötigt einen lokalen Server, um die Positionierungs-Engine auszuführen und die Positionen von Assets auf Basis der von den Anchors empfangenen Daten zu berechnen. Dieser Server kann von Pozyx verwaltet werden oder ein selbstverwalteter Server sein, auf dem ein VM-Image des Pozyx-Systems läuft.
Das System kann mit minimaler Internetverbindung oder sogar ganz ohne Internetverbindung betrieben werden, abhängig vom jeweiligen Deployment-Setup. Für Remote-Diagnosen, Software-Updates, Support und Wartung wird jedoch ein Internetzugang empfohlen.
IT- und Netzwerkaspekte
Pozyx-RTLS-Deployments können an bestehende IT-Richtlinien angepasst werden, einschließlich:
- Netzwerksegmentierung
- Firewall- und Sicherheitsregeln
- Verwaltete Switch-Umgebungen
Durch die Unterstützung von Reihenschaltung und standardmäßiger Ethernet-Infrastruktur minimiert Pozyx den Netzwerk-Overhead und gewährleistet gleichzeitig Systemleistung und Zuverlässigkeit.
Pozyx RTLS ist darauf ausgelegt, effizient über große Anlagen und komplexe Innenräume zu skalieren, indem die Abdeckung erweitert und Tracking-Zonen konfiguriert werden, anstatt auf ein einziges, monolithisches Setup zu setzen.
Skalierung auf größere Flächen
Um größere Flächen abzudecken, können Pozyx-RTLS-Installationen erweitert werden durch:
- Hinzufügen von Ankern zur Erhöhung der Abdeckung
- Anpassen der Ankerdichte basierend auf der erforderlichen Genauigkeit
- Definieren von Zonen, die den operativen Anwendungsfällen entsprechen
Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen, Installationen schrittweise zu skalieren und die Infrastrukturinvestitionen an den tatsächlichen betrieblichen Bedarf anzupassen.
Mehrstöckige und Indoor-Visualisierung
Pozyx bietet eine 3D-Kartenvisualisierung für Innenräume, sodass Nutzer Assets innerhalb der Plattform über verschiedene Etagen oder Ebenen hinweg visualisieren können. Das hilft dabei, Bereiche zu unterscheiden, und verbessert die Lageübersicht in mehrstöckigen Umgebungen.
Zur 3D-Positionierung
Pozyx bewirbt derzeit keine echte 3D-Positionierung (Z-Achse). Zwar wurde 3D-Positionierung in der Vergangenheit untersucht, sie erfordert jedoch deutlich mehr Infrastruktur und liefert in der vertikalen Achse nicht dieselbe Genauigkeit wie die horizontale Positionierung.
Daher konzentriert sich Pozyx auf:
- Zuverlässige X/Y-Positionierung
- Klare Unterscheidung zwischen Etagen oder Zonen durch Mapping und Konfiguration
- Skalierbare Installationen ohne übermäßigen Infrastrukturaufwand
So werden eine konsistente Leistung und eine vorhersehbare Komplexität der Implementierung über große und mehrstöckige Standorte hinweg sichergestellt.
Flexible Erweiterung im Laufe der Zeit
Pozyx-RTLS-Installationen können in Phasen erweitert werden, sodass zusätzliche Abdeckung oder weitere Zonen eingeführt werden können, wenn Anlagen wachsen oder sich die betrieblichen Anforderungen ändern — ohne das gesamte System neu zu entwerfen.
Platform & Integration
Die Pozyx Platform ist so konzipiert, dass sie für die meisten standardmäßigen RTLS-Implementierungen ohne dedizierte Entwickler oder individuelle Programmierung nutzbar ist.
Die Plattform ohne Entwickler nutzen
Die zentrale RTLS-Funktionalität kann direkt über die Pozyx-Benutzeroberfläche konfiguriert werden, einschließlich:
- Konfiguration von Assets und Tags
- Einrichtung von Zonen und Bereichen
- Visualisierung von Standortdaten
- Benachrichtigungen und grundlegende Workflows
So können Betriebs-, Engineering- oder IT-Teams RTLS ohne Programmierung bereitstellen und verwalten.
Wann Entwickler- oder IT-Ressourcen erforderlich sein können
Die Einbindung von Entwicklern oder IT kann erforderlich sein, wenn Unternehmen Folgendes möchten:
- RTLS-Daten mit ERP-, MES- oder WMS-Systemen integrieren
- Benutzerdefinierte Dashboards oder Analysen erstellen
- Fortgeschrittene Automatisierungen oder Datenpipelines implementieren
- Pozyx mit bestehenden Unternehmenssoftware-Ökosystemen verbinden
In diesen Fällen stellt Pozyx APIs und Integrationsoptionen bereit, mit denen RTLS-Daten programmgesteuert genutzt werden können.
Die Implementierungsdauer für die Pozyx Platform und RTLS hängt sowohl von der Softwareeinrichtung als auch vom physischen Aufbau der Infrastruktur ab, die jeweils unterschiedlichen Zeitplänen folgen.
Plattformeinrichtung
Die Pozyx-Softwareplattform selbst kann relativ schnell eingerichtet werden. Im Rahmen der ersten Einrichtung wird in der Regel ein Grundriss oder eine Standortübersicht der Anlage angefordert und innerhalb der Plattform in eine digitale Karte umgewandelt. Dieser Digitalisierungsprozess dauert je nach Komplexität des Standorts in der Regel etwa eine Woche.
Sobald die digitale Umgebung vorbereitet ist, können die Kernkonfigurationen der Plattform – etwa Asset-Setup, Zonen und Visualisierung – über die Benutzeroberfläche zügig abgeschlossen werden.
Integration bestehender Ortungssysteme
Die Anbindung bestehender Ortungssysteme oder Datenquellen an die Pozyx Platform ist in der Regel unkompliziert und kann je nach Integrationsmethode und Verfügbarkeit des Systems schnell umgesetzt werden.
Bereitstellung der Positionierungsinfrastruktur
In den meisten Projekten ist die Installation und Inbetriebnahme der Positionierungsinfrastruktur (Anchors, Verkabelung und Netzwerkausrüstung) der zeitaufwendigste Teil der Implementierung. Diese Phase hängt von Faktoren ab wie:
- Größe und Layout der Anlage
- Anzahl der benötigten Anchors
- Zugänglichkeit für die Installation und standortspezifische Einschränkungen
Daher wird die gesamte Implementierungszeit meist stärker vom Infrastruktur-Rollout als von der Softwarebereitschaft bestimmt.
End-to-End-Zeitrahmen
Viele Unternehmen beginnen bereits mit der Nutzung der Pozyx Platform, während die Bereitstellung der Infrastruktur noch läuft, sodass Konfigurations- und Validierungsarbeiten parallel erfolgen können. Dieser gestaffelte Ansatz hilft, die Time-to-Value zu verkürzen und Projekte effizient voranzubringen.
Die Pozyx Platform ist als anbieterneutrale Plattform für Standortdaten konzipiert und kann mit RTLS-Systemen anderer Anbieter zusammenarbeiten.
Interoperabilität über Omlox
Wenn ein RTLS-System eines Drittanbieters Omlox-Hub-kompatibel ist, kann es mithilfe des Pozyx Platform und des Omlox-Standards integriert werden. Dadurch können Standortdaten aus unterschiedlichen Technologien und von verschiedenen Anbietern in einem einheitlichen Format genutzt werden, ohne dass kundenspezifische Anpassungen erforderlich sind.
Integration nicht-Omlox-kompatibler RTLS-Systeme
RTLS-Systeme, die nicht Omlox-kompatibel sind, können dennoch in die Pozyx Platform integriert werden. In diesen Fällen kann eine leichte Integrations- oder Middleware-Schicht verwendet werden, um externe Standortdaten in das Pozyx-Datenmodell zu überführen.
So können Unternehmen:
- ihre bestehende RTLS-Infrastruktur weiter nutzen
- mehrere Ortungstechnologien auf einer einzigen Plattform kombinieren
- Vendor Lock-in vermeiden und gleichzeitig eine einheitliche Transparenz behalten
Einheitliche Standortdaten
Durch die Unterstützung sowohl standardisierter als auch individueller Integrationen ermöglicht die Pozyx Platform die Verwaltung heterogener RTLS-Umgebungen über eine einzige Oberfläche für Visualisierung, Analysen und nachgelagerte Integrationen.
Die Pozyx Platform ist darauf ausgelegt, sich in bestehende IT- und Betriebsumgebungen zu integrieren, indem sie standardisierte Schnittstellen bereitstellt und middleware-basierte Konnektivität unterstützt.
Standardisierte APIs
Pozyx stellt APIs bereit, die dem Omlox-Hub-Standard entsprechen und einen interoperablen Zugriff auf Standortdaten ermöglichen. Diese APIs erlauben es externen Systemen, Standortinformationen in einem konsistenten Format zu nutzen – unabhängig von der zugrunde liegenden RTLS-Technologie.
Dadurch lässt sich Pozyx in Umgebungen integrieren, in denen bereits mehrere Ortungstechnologien oder Anbieter im Einsatz sind.
Middleware- und Integrationsoptionen
Zusätzlich zu standardisierten APIs unterstützt Pozyx den Einsatz von Middleware-Komponenten, um die Plattform mit Software von Drittanbietern zu verbinden. Diese Middleware-Lösungen können eingesetzt werden, um:
- nicht-Omlox-Systeme anzubinden
- Standortdatenformate zu transformieren oder zuzuordnen
- Unternehmensanwendungen wie ERP-, MES- oder Analyseplattformen anzubinden
Der konkrete Integrationsansatz hängt vom Zielsystem und dem gewünschten Datenfluss ab.
Flexible Integrationsarchitektur
Durch die Kombination standardisierter APIs mit middleware-basierter Integration unterstützt die Pozyx Platform sowohl die direkte Nutzung von Standortdaten als auch komplexere Integrationsszenarien, ohne eine enge Kopplung an einen bestimmten Anbieter oder eine bestimmte Technologie zu erfordern.
Pozyx verwendet für seine Softwareplattform ein abonnementbasiertes Preismodell in Kombination mit projektbasierter Preisgestaltung für RTLS-Hardware.
Preisgestaltung der Pozyx Platform
Die Pozyx Platform wird als Software as a Service (SaaS) mit einer wiederkehrenden Lizenzgebühr angeboten. Diese Lizenz umfasst:
- Nutzung der Plattform und der Positionierungs-Engine
- Software-Updates und Verbesserungen
- Sicherheits-Patches und Wartung
Die genaue Lizenzstruktur hängt von Faktoren wie Bereitstellungsgröße, Nutzungsumfang und aktivierten Funktionen ab.
Kosten für RTLS-Hardware
RTLS-Hardwarekomponenten – einschließlich Anchors, Tags und Positionierungsserver – werden separat von der Softwarelizenz berechnet. Die Hardwarekosten variieren je nach:
- Erforderlichem Genauigkeitsniveau
- Abdeckungsbereich und Anchor-Dichte
- Ausgewählten Technologien (z. B. UWB, BLE, GPS)
Je nach Umfang der Bereitstellung kann eine volumenbasierte Preisgestaltung gelten.
Projektbezogenes Angebot
Da sich RTLS-Implementierungen je nach Anwendungsfall und Umgebung erheblich unterscheiden, wird die Preisgestaltung in der Regel im Rahmen eines projektspezifischen Angebots bereitgestellt, das sowohl die Softwarelizenzierung als auch die Hardwareanforderungen berücksichtigt.
Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen, Implementierungen an ihre betrieblichen Anforderungen anzupassen und gleichzeitig planbare Kosten für die Softwarelizenzierung zu behalten.
Die Pozyx-Plattform ist mit einer offenen Architektur und flexiblen Schnittstellen aufgebaut, die es ermöglichen, Standortdaten in Echtzeit mit Unternehmenssoftware wie ERP (Enterprise Resource Planning), MES (Manufacturing Execution Systems) und WMS (Warehouse Management Systems) zu integrieren.
Standardisierte Schnittstellen und APIs
Pozyx stellt standardisierte APIs bereit, darunter solche, die mit dem Omlox-Hub-Standard abgestimmt sind, und ermöglichen so einen konsistenten Zugriff auf Live-Standortdaten und Ereignisse. Diese APIs ermöglichen Unternehmensanwendungen:
- Standort- und Kontextdaten in Echtzeit zu nutzen
- Automatisierte Aktionen auf Basis von Standortereignissen auszulösen
- Den Asset-Status mit übergeordneten Geschäftsprozessen zu synchronisieren
- Dieser standardisierte Zugriff vereinfacht die Integration mit Systemen, die bereits REST- oder ereignisbasierte Datenverarbeitung unterstützen.
Middleware-Konnektoren
Zusätzlich zu APIs unterstützt Pozyx Middleware-Integrationsschichten, die als Brücke zwischen der Plattform und Unternehmenssystemen dienen. Middleware wird häufig verwendet, um:
- Pozyx-Standortdaten den von ERP, MES oder WMS benötigten Datenmodellen zuzuordnen
- Ereignisse (z. B. Geofence-Auslösungen oder Bewegungen) in umsetzbare Transaktionen zu übersetzen
- Dieser Ansatz macht es praktikabel, Pozyx mit Systemen zu integrieren, die möglicherweise unterschiedliche Datenstrukturen oder Protokolle verwenden.
Warum Standortdaten in Echtzeit integrieren?
Die Integration von Live-Standortdaten in ERP-, MES- oder WMS-Systeme ermöglicht eine Reihe operativer Vorteile:
- ERP-Systeme erhalten einen besseren Überblick über den Standort von Assets und Beständen für die Ressourcenplanung, die automatisierte Buchung von Transaktionen und fundiertere Entscheidungen.
- WMS-Systeme profitieren von präzisen Bestands- und Bewegungsinformationen in Echtzeit, was das Kommissionieren, die Lageroptimierung und die Personaleinsatzplanung verbessert.
- MES-Systeme können die Produktionsausführung optimieren, basierend darauf, wo sich Materialien und Anlagen tatsächlich in der Fertigung befinden.
Durch die Unterstützung sowohl von standardisierten APIs als auch von Middleware-Ansätzen ermöglicht Pozyx Unternehmen, Standortinformationen mit Geschäftsprozessen über Betriebs-, Fertigungs- und Lieferkettenebenen hinweg zu vereinen.
Die Pozyx Platform bietet ein umfassendes Set an Visualisierungs- und Analysefunktionen, mit denen Nutzer Echtzeit-Standort- und Sensordaten über verschiedene Umgebungen hinweg verstehen, überwachen und darauf reagieren können.
Control Tower und Dashboards
Das Modul Control Tower ist die primäre Dashboard-Oberfläche der Pozyx Platform. Es ermöglicht Nutzern, wichtige Leistungskennzahlen (KPIs), Statusübersichten und visuelle Darstellungen von RTLS-Metriken zu konfigurieren und anzuzeigen. Dashboards können Folgendes darstellen:
- Echtzeit-Positionen von Assets auf Grundrissen
- Operative KPIs und Trendübersichten
- Warnungen und Statusbedingungen
- Aggregierte Analysen über die Zeit
Control-Tower-Dashboards können an Benutzerrollen und operative Prioritäten angepasst werden und geben Stakeholdern schnellen Zugriff auf die für ihre Arbeitsabläufe relevantesten Kennzahlen.
Echtzeit-Kartierung und Visualisierung
Die Plattform umfasst kartenbasierte Visualisierungen, die die sofortige Position von Assets anzeigen. Diese Ansichten helfen Nutzern dabei:
- Asset-Bewegungen zu überwachen
- Den räumlichen Kontext innerhalb von Anlagen zu verstehen
- Fortschritte im Hinblick auf operative Ziele zu verfolgen
Karten können mit Zonen, Workflows oder Bereichsdefinitionen überlagert werden, die für Geschäftsprozesse relevant sind, und ermöglichen so umsetzbare Erkenntnisse aus Positionsdaten.
Analyseansichten
Pozyx bietet außerdem eine Reihe von Analysetools, mit denen sich Standortdaten über das reine Echtzeit-Monitoring hinaus untersuchen lassen. Zu diesen Tools gehören:
- Heatmaps zur Darstellung von Dichte oder Verweildauer
- Bewegungsflüsse zur Visualisierung von Asset-Trajektorien
- Zonenanalysen für Ein-/Austrittszahlen und Berichte zur Verweildauer in Zonen
- Auslastungs- und Trendansichten zur Unterstützung der Leistungsanalyse
Diese Analysen helfen Unternehmen dabei, Muster zu erkennen, Abläufe zu optimieren und kontinuierliche Verbesserungen zu unterstützen.
Warnungen und Ereignisauslöser
Die Plattform unterstützt Warnungen und Ereignisauslöser auf Basis von Standortbedingungen, wie zum Beispiel:
- Ein- oder Austritt aus definierten Zonen
- Längere Verweildauern
- Unerwartete Bewegungen
Warnungen können innerhalb der Plattform angezeigt und genutzt werden, um Folgeaktionen auszulösen, Nutzer zu benachrichtigen oder in externe Systeme eingespeist zu werden.
Historischer Kontext und Berichterstattung
Historische Daten werden gespeichert und sind verfügbar für:
- Trendanalyse
- Operative Auswertungen
- Berichte und Benchmarking über die Zeit
So können Nutzer nicht nur auf aktuelle Bedingungen reagieren, sondern auch vergangenes Verhalten analysieren, um zukünftige Entscheidungen zu unterstützen.
Die Pozyx-Plattform unterstützt Echtzeit-Digital-Twin-Funktionen, indem sie virtuelle Darstellungen verfolgter Assets kontinuierlich mit Live-Standort-, Ereignis- und Kontextdaten aktualisiert.
So funktionieren Digital Twins bei Pozyx
Innerhalb der Pozyx-Plattform ist ein Digital Twin ein Softwaremodell eines physischen Assets, das seinen realen Status anhand eingehender RTLS-Daten widerspiegelt. Diese Digital Twins werden in Echtzeit aktualisiert, sobald neue Informationen verfügbar sind, und bieten so einen präzisen und aktuellen Überblick über:
- Asset-Position
- Bewegungshistorie
- Zonenwechsel
- Asset-Attribute und -Status
So können Nutzer Digital Twins zentral überwachen und auf Änderungen reagieren, sobald sie auftreten, statt sich auf periodische Momentaufnahmen zu verlassen.
Integration von Visualisierung und Analytik
Digital-Twin-Daten werden in die Visualisierungs- und Analysefunktionen der Plattform integriert, darunter:
- Echtzeitkarten mit den Positionen der Assets
- Dashboards, die Status und Ereignisse zusammenfassen
- Historische Trendanalysen, um Muster im Zeitverlauf sichtbar zu machen
- Zonenanalysen wie Verweildauer sowie Ein- und Austrittszählungen
Diese visuellen und analytischen Ansichten ermöglichen es Nutzern, das Verhalten des Twins zu untersuchen und aus Standortmustern operative Erkenntnisse zu gewinnen.
Integration in Unternehmenssysteme
Digital-Twin-Daten können außerdem über standardisierte APIs oder Middleware in externe Systeme (z. B. ERP-, MES- oder Analysetools) integriert werden, um die Konsistenz des Asset-Status über Geschäfts- und Betriebssysteme hinweg sicherzustellen.
Use Case & Application Examples
Pozyx UWB-Gabelstapler-Tracking funktioniert, indem Gabelstapler mit Ortungstags ausgestattet werden, die mit einem Netzwerk fest installierter Ankerpunkte im gesamten Betrieb kommunizieren. Mithilfe von Ultra-Wideband-(UWB)-Technologie berechnet das System selbst in komplexen Industrieumgebungen präzise Gabelstaplerpositionen in Echtzeit.
Echtzeit-Transparenz und Kontext
Während sich Gabelstapler durch den Betrieb bewegen, werden ihre Standortdaten kontinuierlich aktualisiert und in der Pozyx Platform visualisiert. So können Betriebsteams:
- in Echtzeit sehen, wo sich die Gabelstapler befinden
- Bewegungsmuster und Verkehrsflüsse verstehen
- Interaktionen zwischen Gabelstaplern, Zonen und Assets überwachen
Standortdaten können mithilfe von Zonen, Workflows und Betriebslayouts kontextualisiert werden, um abzubilden, wie Gabelstapler vor Ort tatsächlich eingesetzt werden.
Operative und sicherheitsrelevante Anwendungsfälle
Durch die präzise Verfolgung von Gabelstaplerbewegungen ermöglicht Pozyx Anwendungsfälle wie:
- Flottenauslastung und -optimierung
- Analyse von Engpässen und Staus
- Sicherheitsüberwachung und Kollisionsvermeidung
- Ereignisbasierte Warnmeldungen, wenn Gabelstapler gesperrte oder gefährliche Bereiche betreten
Diese Funktionen helfen Unternehmen, die Effizienz zu steigern und gleichzeitig Sicherheitsrisiken zu reduzieren.
Flexible Bereitstellung
Das Gabelstapler-Tracking mit Pozyx kann an unterschiedliche Genauigkeitsanforderungen im gesamten Betrieb angepasst werden. Hochpräzises Tracking kann in kritischen Bereichen eingesetzt werden, während in anderen Bereichen eine breitere Abdeckung genutzt werden kann, sodass Unternehmen Leistung und Kosten in Einklang bringen können.
Einen tieferen Einblick in Funktionen, Vorteile und reale Anwendungsfälle finden Sie auf der dedizierten Seite zur Gabelstapler-Tracking-Lösung.
Pozyx verfolgt Mehrwegverpackungen und Behälter, indem die passende Ortungstechnologie mit einer Softwareplattform kombiniert wird. Je nach Anwendungsfall kann Pozyx GPS-Tracker für Transparenz im Außenbereich und zwischen Standorten, BLE-Tracker für skalierbares Indoor- oder nähebasiertes Tracking und UWB-Tracker für hochautomatisierte Workflows mit präziser Positionsbestimmung einsetzen. Diese können durch Gateways, Reader oder andere Infrastruktur unterstützt werden, um die Transparenz über Werksgelände, Lager, Produktionsstandorte und Transportprozesse hinweg zu verbessern.
Die Pozyx Platform führt diese Standortdaten in einer standardisierten, herstellerunabhängigen Softwareebene für Tracking, Alarme, Dashboards und Reporting zusammen. In der Praxis hilft dies Unternehmen dabei, Mehrwegverpackungen nachzuverfolgen, während sie sich zwischen Lieferanten, Werken, Kunden sowie Innen- und Außenbereichen bewegen. Außerdem lassen sich Bewegungsverläufe in nützliche Erkenntnisse umwandeln, etwa zu Fahrthistorien, Rückführungsflüssen, überfälligen oder ungenutzten Assets und reportingfähigen Daten.
Weitere Informationen und Anwendungsfälle finden Sie auf der dedizierten Seite zur Mehrwegverpackungslösung.
Das Real-Time Location System (RTLS) von Pozyx verbessert die Transparenz von WIP und Materialfluss, indem es die Position und Bewegung markierter Objekte kontinuierlich erfasst, während sie durch Produktions- oder Logistikprozesse fließen.
Wenn Objekte wie Komponenten, Baugruppen oder Materialien markiert und verfolgt werden, nutzt Pozyx ein Netzwerk aus Anchors und Positionierungstechnologie, um Live-Standortaktualisierungen bereitzustellen. Diese Aktualisierungen werden anschließend in der Pozyx Platform visualisiert, wo sie im Kontext von Anlagenlayouts, Prozesszonen und Workflow-Phasen dargestellt werden können.
So können Unternehmen:
- jederzeit wissen, wo sich WIP-Objekte befinden
- sehen, wie Materialien zwischen Arbeitsstationen oder Zonen bewegt werden
- Verlangsamungen oder Ansammlungen im Workflow erkennen
- räumliche Bewegungen mit operativen Kennzahlen verknüpfen
- Entscheidungen mit Echtzeit- und historischen Einblicken in den Materialfluss unterstützen
Indem Pozyx Rohdaten zur Position in operativen Kontext umwandelt, hilft es Betriebsteams, besser zu verstehen, wie Materialien und WIP durch Prozesse voranschreiten, den Durchsatz zu verbessern und Verzögerungen zu reduzieren.
Einen detaillierten Überblick über spezifische Methoden und Vorteile finden Sie auf der Seite zur WIP- und Materialflusslösung.
Pozyx RTLS steigert die Arbeitseffizienz, automatisiert die Zeiterfassung und unterstützt das Personal-Tracking, indem kontinuierlich Echtzeit-Standortdaten von markierten Mitarbeitenden, Werkzeugen oder mobilen Geräten innerhalb einer Anlage erfasst werden.
Echtzeit-Einblicke in Bewegungen
Mit Standort-Tags ausgestattete Mitarbeitende und Geräte erzeugen Positionsaktualisierungen, die vom Pozyx-Anchornetzwerk erfasst werden. Diese Daten können in der Plattform visualisiert werden, um Folgendes darzustellen:
- Wo sich Mitarbeitende befinden
- Bewegungswege in den Betriebsbereichen
- Zeit, die in bestimmten Arbeitszonen oder bei bestimmten Aufgaben verbracht wird
Diese Einblicke helfen Betriebsteams, die tatsächliche Ressourcennutzung zu verstehen und Zeitverluste durch das Suchen nach Personen oder Geräten zu reduzieren.
Zeiterfassung durch Automatisierung und Workflow-Transparenz
Durch die Kombination von Standortdaten mit Zonendefinitionen und Geschäftslogik kann Pozyx zeitbasierte Ereignisse automatisieren, wie zum Beispiel:
- Automatische Erfassung der für Aufgaben aufgewendeten Zeit, wenn eine Mitarbeitende oder ein Mitarbeiter eine bestimmte Arbeitszone betritt
- Auslösen von Warnmeldungen, wenn erwartete Bewegungsmuster nicht auftreten
- Protokollieren von Übergängen zwischen einzelnen Prozessschritten in Workflows
Dadurch sinkt die Abhängigkeit von manueller Zeiterfassung oder Stempel- bzw. Kartensystemen, und es stehen genauere, tätigkeitsbasierte Daten für die Arbeitsanalyse zur Verfügung.
Performance-Analysen
Standort- und Zeitdaten können im Laufe der Zeit analysiert werden, um Muster zu erkennen, wie zum Beispiel:
- Engpässe in Workflows
- Unter- oder überausgelastete Mitarbeitende oder Geräte
- Potenziale zur Prozessoptimierung oder Umstrukturierung von Aufgaben
Diese Analysen können die Personalplanung, die Auslastungssteuerung und die Optimierung der Produktivität unterstützen.
Weitere detaillierte Beispiele und Umsetzungsszenarien finden Sie auf der Lösungseite für Arbeits- und Arbeitseffizienz.
Pozyx unterstützt die Kollisionsvermeidung bei Gabelstaplern, indem es die Positionen von Gabelstaplern und anderen markierten Objekten in der Anlage kontinuierlich verfolgt und diese Daten nutzt, um die relativen Abstände in Echtzeit zu bewerten.
Echtzeit-Näherungsüberwachung
Wenn Gabelstapler und optional Mitarbeitende oder andere Assets mit UWB-Ortungstags ausgestattet sind, berechnet das Pozyx-System ihre Positionen relativ zu festen Ankern im gesamten Bereich. Die Plattform bewertet diese Positionen fortlaufend, um Bewegungsvektoren und die Nähe zwischen Objekten zu bestimmen.
Logik zur Kollisionsvermeidung
Mithilfe von Live-Positionsdaten kann Pozyx erkennen, wenn zwei bewegliche Objekte — etwa ein Gabelstapler und ein anderes Fahrzeug, eine Person oder eine statische Gefahrenzone — einen definierten Schwellenwert unterschreiten. Wird eine solche Nähe erkannt, kann die Logik zur Kollisionsvermeidung:
- Warnmeldungen für Bediener ausgeben
- Visuelle oder akustische Warnungen auslösen
- In Automatisierungssysteme für Sicherheitsmaßnahmen einfließen
Diese Näherungsschwellen und Reaktionsverhalten lassen sich so konfigurieren, dass sie zu Sicherheitsrichtlinien und betrieblichen Anforderungen passen.
Betriebliche und sicherheitsrelevante Vorteile
Durch die Bereitstellung von räumlichem Echtzeitbewusstsein hilft Pozyx bei der Kollisionsvermeidung Unternehmen dabei:
- Das Risiko von Gabelstaplerunfällen zu reduzieren
- Die Situationswahrnehmung in stark frequentierten Betriebsbereichen zu erhöhen
- Sicherheits-Compliance und Schulungsmaßnahmen zu unterstützen
- Die Aufmerksamkeit von Menschen durch datenbasierte Warnungen zu ergänzen
Diese Funktion nutzt dasselbe zugrunde liegende Echtzeit-Lokalisierungssystem, das auch für Tracking und Transparenz eingesetzt wird, wendet es jedoch speziell auf Näherungserkennung und Kollisionsprävention an.
Ausführlichere Beschreibungen, Anwendungsbeispiele und Implementierungshinweise finden Sie auf der speziellen Seite zur Lösung für die Kollisionsvermeidung bei Gabelstaplern.
Die Echtzeit-Ortungssysteme (RTLS) von Pozyx sind mit Reinräumen und kontrollierten Umgebungen kompatibel, in denen Präzision, Rückverfolgbarkeit und Transparenz entscheidend sind.
Praxisnahe Implementierungen von Pozyx RTLS in Reinraum-Montageumgebungen zeigen, dass sich das System so konfigurieren lässt, dass es in kontrollierten Prozessumgebungen effektiv arbeitet. Pozyx wurde eingesetzt, um die Bewegung von Mitarbeitenden und den Materialfluss innerhalb eines Reinraum-Montagebetriebs zu verfolgen und Teams dabei zu unterstützen, Sicherheit und Workflow-Management in einem regulierten Umfeld zu verbessern.
So funktioniert es in kontrollierten Umgebungen
Pozyx nutzt ein Netzwerk aus Ankern und Tags, die über Ultra-Wideband-(UWB)-Signale kommunizieren. Diese funkbasierten Signale sind robust genug, um in industriellen Umgebungen zu funktionieren und gleichzeitig präzise Standortdaten bereitzustellen. Da UWB mit geringer Leistung und über ein breites Spektrum arbeitet, kann es mit anderen Systemen in kontrollierten Umgebungen koexistieren, ohne empfindliche Geräte oder Prozesse zu beeinträchtigen.
Operative Vorteile in Reinräumen
In kontrollierten Umgebungen wie Reinräumen können Echtzeit-Ortungsdaten Organisationen dabei helfen:
- die Bewegung von Personal zur Gewährleistung von Sicherheit und Compliance zu überwachen
- den Materialfluss durch definierte Prozesszonen zu verfolgen
- Störungen im Workflow in Echtzeit zu erkennen
- die operative Transparenz über Schichten und Zonen hinweg zu erhöhen
Diese Vorteile unterstützen sowohl operative Exzellenz als auch Compliance-Ziele, ohne mechanische oder invasive Geräte in den kontrollierten Bereich einzubringen.
Best Practices
Erfolgreiche Reinraum-Implementierungen umfassen in der Regel die Planung der Ankerplatzierung und der Signalabdeckung unter Berücksichtigung der Reinraumprotokolle und physischen Einschränkungen, mit besonderem Augenmerk darauf, Hindernisse zu minimieren und sicherzustellen, dass die Tag- und Anker-Hardware den relevanten Anlagenstandards entspricht.
Pozyx RTLS unterstützt das Tracking von Materialtransportgeräten (MHE), indem Standort-Tags an den Geräten mit einem Netzwerk fester Anker kombiniert werden, um die Positionen der Geräte in industriellen Umgebungen in Echtzeit zu bestimmen.
Echtzeit-Standortdaten für MHE
Durch das Anbringen von Standort-Tags an Materialtransportgeräten — wie Wagen, Hebebühnen, Zugfahrzeugen oder Spezialfahrzeugen — erfasst Pozyx kontinuierlich deren genaue Positionen über UWB-basierte Signale, die von verankerten Referenzpunkten empfangen werden. Diese Daten fließen in die Pozyx Platform ein, wo sie visualisiert, gefiltert oder analysiert werden können, um operative Entscheidungen zu unterstützen.
Verbesserte Sichtbarkeit der Geräte
Das Echtzeit-Tracking von MHE ermöglicht es Betriebsteams,:
- Geräte schnell zu lokalisieren, ohne manuelle Suche
- Die Auslastung der Geräte zu verstehen über Schichten oder Bereiche hinweg
- Unbenutzte oder wenig genutzte Assets zu identifizieren
- Gerätebewegungen mit Arbeitsabläufen zu verknüpfen
- Diese Erkenntnisse helfen Unternehmen, Engpässe zu reduzieren, den Durchsatz zu verbessern und Ausfallzeiten der Geräte zu verringern.
Betriebliche und prozessbezogene Vorteile
Das Tracking von Materialtransportgeräten in Echtzeit unterstützt außerdem:
- Optimierung von Arbeitsabläufen, da Bewegungsmuster Ineffizienzen aufzeigen
- Asset-Management, indem Geräteverluste oder Fehlplatzierungen verhindert werden
- Wartungsplanung, wenn Nutzungsmuster Servicepläne beeinflussen
- Koordination von Arbeitskräften, indem die Verfügbarkeit von Geräten mit Aufgaben abgestimmt wird
Flexible und konfigurierbare Bereitstellung
Das Pozyx MHE-Tracking kann so konfiguriert werden, dass es den betrieblichen Prioritäten entspricht — von hochpräzisen Zonen rund um kritische Wege bis hin zu einer breiteren Abdeckung, wenn Anwesenheitserkennung und Auslastungseinblicke ausreichen.
Weitere Details und konkrete Anwendungsfälle finden Sie auf der Seite zur Lösung für Materialtransportgeräte.
Certifications, Compliance & Global Support
Pozyx-RTLS-Hardware ist gemäß international anerkannten regulatorischen Standards zertifiziert und kann daher in einer Vielzahl von Ländern in Europa, Nordamerika und anderen Regionen eingesetzt werden.
Pozyx-Geräte erfüllen wichtige Zertifizierungsrahmen, darunter:
- CE (Europäische Union)
- UKCA (Vereinigtes Königreich)
- FCC (Vereinigte Staaten)
- ISED (Kanada)
- SRRC (China)
- ...
Diese Zertifizierungen stellen sicher, dass die Pozyx-Hardware die regionalen Anforderungen in Bezug auf Funkfrequenznutzung, Sicherheit und elektromagnetische Verträglichkeit erfüllt.
Da sich die regulatorische Abdeckung im Laufe der Zeit weiterentwickelt, pflegt Pozyx eine eigene Seite mit der aktuellsten Liste zertifizierter Länder und Regionen.
Die vollständige und aktuelle Übersicht zur Länderabdeckung finden Sie auf der Seite der abgedeckten Länder.
Pozyx handelt in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und den geltenden EU-Datenschutzanforderungen.
Wie in Pozyx’ Datenschutzrichtlinie beschrieben, verarbeitet das Unternehmen personenbezogene Daten rechtmäßig, transparent und für klar definierte Zwecke. Pozyx wendet bei der Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit seinen Produkten und Dienstleistungen DSGVO-Grundsätze wie Datenminimierung, Zweckbindung und Zugriffskontrolle an.
Datenrollen und Verantwortlichkeiten
Je nach Einsatz und Anwendungsfall kann Pozyx als:
- ein Auftragsverarbeiter handeln, wenn Daten im Auftrag von Kunden verarbeitet werden, die die Pozyx-Plattform nutzen, oder
- ein Verantwortlicher für Daten sein, die mit den eigenen Geschäftsabläufen zusammenhängen (z. B. Kundenkonten, Marketing oder Support).
Die Kundenorganisationen bleiben dafür verantwortlich, festzulegen, wie RTLS-Daten innerhalb ihrer Abläufe verwendet werden, einschließlich aller personenbezogenen Daten, die mit verfolgten Personen verbunden sind.
Datenverarbeitung und Nutzerrechte
Im Einklang mit den DSGVO-Anforderungen unterstützt Pozyx Betroffenenrechte wie:
- das Recht auf Auskunft
- das Recht auf Berichtigung
- das Recht auf Löschung
- das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch gegen die Verarbeitung
Weitere Details zur Datenerhebung, zu Verarbeitungszwecken und zu Nutzerrechten sind in Pozyx’ Datenschutzrichtlinie dokumentiert.
Die aktuellsten und ausführlichsten Informationen finden Kunden direkt in der offiziellen Datenschutzdokumentation.
Ja. Die Pozyx-RTLS-Hardware ist zertifiziert und erfüllt wichtige regionale regulatorische Standards für Funkgeräte, darunter:
- CE (Europäische Union)
- UKCA (Vereinigtes Königreich)
- FCC (Vereinigte Staaten)
- ISED (Kanada)
- SRRC (China)
- ...
Diese Zertifizierungen tragen dazu bei, dass die Pozyx-RTLS-Hardware die geltenden Anforderungen für die Nutzung von Funkfrequenzen und den Marktzugang in verschiedenen Regionen erfüllt. Pozyx führt eine aktuelle Liste der zertifizierten Länder und Regionen auf der Seite „Covered Countries“.
Pozyx setzt eine Kombination aus technischen, organisatorischen und operativen Maßnahmen ein, um Datenschutz und Datensicherheit auf seiner Plattform und in seinen Services zu schützen.
Plattform- und Infrastruktursicherheit
Pozyx implementiert Sicherheitskontrollen, die darauf ausgelegt sind, Daten vor unbefugtem Zugriff, Verlust oder Missbrauch zu schützen. Zu diesen Maßnahmen gehören:
- Kontrollierter Zugriff auf Systeme und Daten
- Sichere Infrastruktur- und Hosting-Umgebungen
- Überwachung und Schutzmaßnahmen zur Aufrechterhaltung von Systemverfügbarkeit und Integrität
Diese Kontrollen sollen die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der innerhalb der Pozyx-Plattform verarbeiteten Daten sicherstellen.
Datenschutz- und Datenverarbeitungspraktiken
Pozyx befolgt definierte Datenverarbeitungspraktiken, wie sie in der Datenschutzerklärung beschrieben sind. Personenbezogene Daten werden für bestimmte, legitime Zwecke verarbeitet und gemäß den geltenden Datenschutzvorschriften behandelt. Der Zugriff auf personenbezogene Daten ist auf autorisiertes Personal beschränkt und erfolgt nur, wenn dies für betriebliche oder vertragliche Zwecke erforderlich ist.
Verantwortung und Konfiguration durch Kunden
Kunden behalten die Kontrolle darüber, wie RTLS-Daten in ihren eigenen Umgebungen verwendet werden. Dazu gehören Entscheidungen in Bezug auf:
- Welche Daten erfasst werden
- Wie lange Daten aufbewahrt werden
- Wie der Zugriff innerhalb ihrer Organisation gewährt wird
Pozyx stellt die Plattform und den Sicherheitsrahmen bereit, während Kunden die Nutzung im Einklang mit ihren internen Richtlinien und regulatorischen Anforderungen konfigurieren.
Laufendes Sicherheitsmanagement
Pozyx überprüft und pflegt seine Sicherheitspraktiken, um auf sich entwickelnde Bedrohungen und betriebliche Anforderungen zu reagieren. Detaillierte und aktuelle Informationen zu Datenschutz- und Sicherheitsmaßnahmen sind über die offizielle Dokumentation von Pozyx verfügbar.
Pozyx arbeitet mit einem globalen Netzwerk aus zertifizierten Partnern und Systemintegratoren zusammen, die RTLS-Implementierungen in verschiedenen Regionen und Branchen unterstützen.
Lokale Partner finden
Pozyx bietet auf der offiziellen Partner-Seite einen Überblick über sein Partner-Ökosystem. Diese Partner bieten unter anderem folgende Leistungen an:
- Systemintegration
- Installation und Inbetriebnahme
- Projektumsetzung und Support
- Branchenspezifische RTLS-Expertise
Die Verfügbarkeit und der Leistungsumfang der Partner können je nach Land, Branche und Anwendung variieren.
Regionale und direkte Unterstützung
Zusätzlich zu seinem Partnernetzwerk bietet Pozyx direkte Unterstützung und Beratung für Kunden, die RTLS-Lösungen evaluieren oder einführen. Bei Projekten mit spezifischen technischen oder regionalen Anforderungen kann Pozyx dabei helfen, den am besten geeigneten lokalen Partner oder Unterstützungsweg zu identifizieren.
Für die genauesten und aktuellsten Informationen zur Partnerabdeckung werden Kunden gebeten, die Partnerseite zu konsultieren oder Pozyx direkt zu kontaktieren.
Company & Partners
Pozyx liefert Echtzeit-Ortungslösungen für Innen- und Außenbereiche über eine technologieagnostische RTLS-Plattform.
Die Pozyx Platform unterstützt mehrere Positionierungstechnologien, darunter Ultrabreitband (UWB), Bluetooth Low Energy (BLE), GPS und weitere. So können Unternehmen für jeden Anwendungsfall das passende Maß an Genauigkeit, Abdeckung und Kosten wählen.
Pozyx ist seit 2015 im RTLS-Bereich aktiv und spielt eine aktive Rolle in Initiativen zur Branchenstandardisierung, darunter Omlox, um Interoperabilität zu fördern und Vendor Lock-in zu vermeiden. Dadurch können Kunden Pozyx mit bestehenden oder Drittanbieter-Ortungstechnologien und Unternehmenssystemen integrieren.
Ja. Pozyx arbeitet mit einem globalen Netzwerk von zertifizierten Partnern und Systemintegratoren zusammen, um Vertrieb, Bereitstellung, Installation und laufenden Support zu unterstützen.
Lokale Partner spielen in Pozyx-Projekten eine wichtige Rolle, insbesondere bei:
- Installation und Inbetriebnahme vor Ort
- Systemintegration mit bestehender Infrastruktur
- regionsspezifischen Compliance- oder Betriebsanforderungen
Pozyx-Partner sind darin geschult, mit der Pozyx RTLS-Plattform und unterstützten Technologien zu arbeiten, und tragen so dazu bei, dass Implementierungen auf lokale Bedingungen und Kundenanforderungen abgestimmt sind.
Organisationen, die mit Pozyx zusammenarbeiten möchten, können sich auch als Pozyx-Partner bewerben, sei es als Systemintegrator, Lösungsanbieter oder Technologiepartner.
Pozyx unterhält ein globales Netzwerk von zertifizierten Partnern und Systemintegratoren, die den Vertrieb, die Bereitstellung, Installation und Integration von Pozyx-RTLS-Lösungen unterstützen.
Die aktuellste Übersicht über Pozyx-Partner finden Sie auf der Pozyx-Partnerseite, wo Unternehmen Partner nach Region und Fachgebiet entdecken können.
Wenn Sie unsicher sind, welcher Partner am besten zu Ihrem Projekt oder Ihrer Region passt, kann Pozyx Ihnen helfen, den passenden zertifizierten Integrator basierend auf Ihrem Anwendungsfall und Standort zu finden.
Pozyx wurde 2015 gegründet und entwickelt seitdem kontinuierlich Echtzeit-Ortungssysteme und verwandte Technologien.
Im Laufe der Jahre wurden Pozyx-Lösungen in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt, in denen operative Transparenz, Asset-Tracking und die Optimierung von Arbeitsabläufen von Bedeutung sind. Dazu gehören unter anderem:
- Fertigung und Fabrikautomation
- Lagerhaltung und Distribution
- Lieferkette und Logistik
- Materialfluss und Geräteverfolgung
- Digitalisierungsinitiativen für Industrie 4.0
Die Technologie und Plattform von Pozyx wurden von Organisationen eingesetzt, die ihre Effizienz, Sicherheit und Transparenz in industriellen und unternehmensweiten Umgebungen verbessern möchten.
Im Zuge des Wachstums des Unternehmens hat Pozyx auch zur Standardisierung in der Branche beigetragen, unter anderem durch die Teilnahme an Initiativen wie Omlox, die die Interoperabilität zwischen Ortungstechnologien fördert.
Mehr über die Mission, die Geschichte und das Team von Pozyx erfahren Sie auf der Über-uns-Seite des Unternehmens.