Die nächste Generation des Trackings von Mehrwegverpackungen: intelligenter, schlanker und bereit für Skalierung
Rethinking Returnables in 2025
In unserem vorherigen Artikel über die Herausforderungen rund um Mehrwegverpackungen im Jahr 2023 begannen Hersteller und Logistikdienstleister gerade erst, das Ausmaß des Problems zu erkennen: Millionen von Paletten, Behältern, Kisten und Rollcontainern gehen jedes Jahr verloren oder bleiben ungenutzt. Wiederverwendbare Transportverpackungen umfassen in der Regel Paletten, Behälter und wiederverwendbare Kunststoffbehälter. Was einst als kleines operatives Ärgernis galt, ist inzwischen zu einem vorrangigen Thema mit klaren Kosten- und Nachhaltigkeitsauswirkungen geworden. Während Unternehmen sich von Einwegverpackungen abwenden, konzentrieren sich Nachhaltigkeitsinitiativen heute auf die Prinzipien Reduce, Reuse und Recycle. Die Wiederverwendung langlebiger Verpackungsmaterialien hilft, Abfall zu minimieren, während Recycling sicherstellt, dass Materialien am Ende ihres Lebenszyklus verantwortungsvoll verarbeitet werden. Mehrwegverpackungen ergänzen Recyclingbemühungen, indem sie mehrere Nutzungszyklen ermöglichen, bevor die Materialien schließlich recycelt werden, und stärken so die ökologische Verantwortung.
Springen wir ins Jahr 2025: das Tracking von Mehrwegverpackungen hat sich von einem „Nice-to-have“ zu einer geschäftskritischen Funktion in jeder Strategie zur Optimierung der Lieferkette entwickelt. Steigende Materialkosten, strengere ESG-Ziele und neue Innovationen bei IoT-Tracking-Technologien haben die Spielregeln verändert. Die Echtzeitverfolgung von Mehrwegverpackungen kann mit UWB-, GPS- und BLE-Tags ermöglicht werden. Heute sind Mehrwegverpackungen mehr als nur Behälter – sie sind intelligente, rückverfolgbare Assets, die Produkte effizient zwischen Produktionsstandorten, Lagern und Einzelhandelsstandorten bewegen.
Arten von Mehrwegverpackungen: Die Bausteine moderner Lieferketten
Mehrwegverpackungen bilden das Rückgrat effizienter, nachhaltiger Lieferketten. Diese Lösungen sind für den wiederholten Einsatz konzipiert und bieten Unternehmen eine Möglichkeit, Kosten zu senken, Abfall zu reduzieren und Lieferkettenprozesse zu optimieren. Zu den gängigsten Typen gehören Paletten, Kisten, Behälter, Tanks und Intermediate Bulk Containers (IBCs), die jeweils dafür ausgelegt sind, den Belastungen mehrerer Umläufe und unterschiedlicher Handhabungsumgebungen standzuhalten. In der Automobilindustrie sind beispielsweise wiederverwendbare Kunststoffbehälter (RPCs) unverzichtbar, um Teile und Komponenten sicher und effizient zwischen Zulieferern und Montagewerken zu transportieren. Durch die Integration von Mehrwegverpackungen in ihre Logistik senken Unternehmen nicht nur ihre Verpackungskosten, sondern reduzieren auch ihre CO₂-Emissionen und ihren ökologischen Fußabdruck erheblich. Dieser Wandel weg von Einwegverpackungen unterstützt sowohl die operative Effizienz als auch die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens und macht Mehrwegverpackungen zu einer klugen Investition für Unternehmen aller Branchen.

Was ist neu beim Tracking von Mehrwegverpackungen?
1. Intelligentes Tracking mit Real-Time Location Systems (RTLS)
Eine wichtige Weiterentwicklung beim Tracking von Mehrwegverpackungen ist die Verbindung von Indoor- und Outdoor-Ortungsfunktionen. Die heutigen Systeme kombinieren RTLS-Infrastruktur mit mobilen GPS-fähigen BLE-Gateways und intelligenten Tracking-Tags, die mehrere Technologien wie UWB, BLE, Wi-Fi und GPS unterstützen. Dieser hybride Ansatz sorgt für durchgängige Transparenz über Lagerhallen, Transportwege und Distributionsstandorte hinweg. Während passive RFID- und Barcode-Scans einst die Grundlage der Asset-Identifikation bildeten und für bestimmte Kontrollpunkte weiterhin eine Rolle spielen, liefert die neueste Generation hybrider RTLS-Lösungen wie die Pozyx Platform automatisierte Echtzeit-Transparenz ohne manuelles Eingreifen. Geräte können Mobilfunkoptionen wie LTE-M oder NB-IoT nutzen, und Parameter wie Meldefrequenz, Sensorsensitivität und Energiemanagement lassen sich für jeden Anwendungsfall fein abstimmen. Das Ergebnis ist ein vollständig vernetztes Tracking-Ökosystem, das alle Umgebungen überbrückt und blinde Flecken beseitigt.
2. Automatisierungsauslöser und Ausnahmebehandlung
Im Jahr 2025 sagen Tracking-Plattformen Ihnen nicht nur, wo sich ein Behälter befindet – sie sagen Ihnen auch, warum das wichtig ist. Fortschrittliche Systeme lösen Warnmeldungen aus, wenn Objekte zu lange an einer Station verweilen, nicht planmäßig ankommen oder Geofencing-Zonen verlassen. Warnungen können so programmiert werden, dass sie Stakeholder über bestimmte Asset-Ereignisse oder Statusänderungen informieren, einschließlich Echtzeit-Benachrichtigungen bei verspäteten Sendungen oder verpassten Lieferungen. Dies trägt dazu bei, die Effizienz der Lieferkette sicherzustellen, indem sofortiges Handeln ermöglicht wird, um Störungen beim Transport und bei der Auslieferung von Waren zu verhindern. So werden Entscheidungen in Echtzeit und Ausnahme-Workflows ermöglicht, wodurch Verluste und Durchlaufzeiten reduziert werden.
3. Optimierung des Asset-Pools
Moderne Lösungen umfassen jetzt datenbasierte Pooling-Intelligenz, die unzureichend genutzte Mehrwegverpackungen automatisch identifiziert, Engpässe prognostiziert und Umverteilungen empfiehlt. Durch das Tracking von Nutzungsmustern bei Mehrwegverpackungen, Werkzeugen und Geräten können Unternehmen die Ressourcenzuteilung besser optimieren und die operative Effizienz steigern. Die Nutzung von Tracking-Daten kann den Einsatz von Mehrwegverpackungen optimieren und Transportkosten minimieren. Das ist ein Schritt weit über das bloße Wissen um den Standort hinaus – es geht darum, den Lebenszyklus und die Umlaufgeschwindigkeit jedes Assets in Ihrer Flotte zu optimieren.
4. Regulatorischer und nachhaltiger Rückenwind
Da ESG-Standards weltweit strenger werden, sind wiederverwendbare Verpackungen zu einem Eckpfeiler zirkulärer Lieferkettenmodelle geworden. Wiederverwendbare Verpackungen bestehen aus langlebigen Materialien und sind speziell für mehrere Umläufe und eine lange Lebensdauer ausgelegt. Die Echtzeitverfolgung liefert die prüfbaren, verifizierbaren Daten, die erforderlich sind, um regulatorische Benchmarks zu erfüllen und den CO₂-Fußabdruck durch den Verzicht auf Einwegverpackungen zu reduzieren. Darüber hinaus hilft die Echtzeitverfolgung Unternehmen, Branchenvorschriften und Standards einzuhalten, indem sie eine genaue Überwachung und Berichterstattung über die Nutzung und den Lebenszyklus von Verpackungen sicherstellt.
Entdecken Sie die Pozyx-Plattform
Die Pozyx-Plattform vereint Indoor- und Outdoor-Positionsdaten, um vollständige Transparenz über Assets, Automatisierung und standortbasierte Einblicke für Logistik und Fertigung zu ermöglichen.
Pozyx-PlattformImplementierung und Einführung: Vision in Realität verwandeln
Die erfolgreiche Einführung eines Mehrwegverpackungssystems beginnt mit einer gründlichen Bewertung der aktuellen Lieferkettenprozesse, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Unternehmen müssen Verpackungslösungen auswählen, die zu ihren spezifischen Anforderungen passen, und dabei Faktoren wie Haltbarkeit, Kompatibilität und Lebenszykluskosten berücksichtigen. Asset-Management-Software ist dabei ein echter Gamechanger, da sie die Echtzeitverfolgung und Verwaltung von Mehrweg-Assets wie Versandbehältern und Paletten ermöglicht. Durch den Einsatz von Tracking-Geräten mit langer Batterielaufzeit können Unternehmen den Standort und Zustand ihrer Assets entlang der gesamten Lieferkette überwachen, die Abhängigkeit von manuellen Prozessen verringern und menschliche Fehler minimieren. Dieser technologiegestützte Ansatz optimiert nicht nur die Nutzung der Assets, sondern steigert auch die Produktivität und vereinfacht die Logistik, sodass jeder Behälter erfasst wird und sein volles Potenzial ausschöpfen kann.
Zusammenarbeit und Partnerengagement: Ein vernetztes Ökosystem aufbauen
Der Erfolg jeder Mehrwegverpackungsinitiative hängt von einer starken Zusammenarbeit entlang der Lieferkette ab. Unternehmen müssen Lieferanten, Logistikpartner und Kunden einbinden, um ein nahtloses, integriertes System zu schaffen, das den Wert von Mehrwegverpackungen maximiert. Der Austausch von Daten und Best Practices ermöglicht es allen Beteiligten, effektiver zu koordinieren, Kosten zu senken und schnell auf veränderte Anforderungen zu reagieren. So kann ein Unternehmen beispielsweise mit einem Logistikdienstleister zusammenarbeiten, um gemeinsam eine maßgeschneiderte Mehrwegverpackungslösung zu entwickeln, die spezifische operative Herausforderungen adressiert und sicherstellt, dass Verpackungen reibungslos zwischen den Partnern fließen. Diese kollaborative Denkweise steigert nicht nur Effizienz und Kosteneinsparungen, sondern erhöht auch die Kundenzufriedenheit und versetzt Unternehmen in die Lage, sich in einem wettbewerbsintensiven Markt erfolgreich zu behaupten.
Wie Pozyx bei der Transparenz wiederverwendbarer Verpackungen führend ist
Die Pozyx Platform bietet eine End-to-End-Lösung für die Echtzeit-Transparenz wiederverwendbarer Verpackungen in komplexen industriellen Umgebungen. Sie unterstützt mehrere Positionierungstechnologien, die je nach Anwendungsfall zusammenarbeiten können, und gewährleistet so präzises Tracking sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.
Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
- Hybride Technologieunterstützung für UWB, BLE und GPS zur Ortung von Assets in Lagerhallen, Außenbereichen, Lagerzonen und Transportwegen.
- Geofencing und Bewegungsauslöser zur Überwachung des Asset-Flusses über verschiedene Zonen hinweg
- Energieeffiziente Tracker für den Langzeiteinsatz
- Leistungsstarke Dashboards für Zyklusanalyse, Heatmaps und die Erkennung von Engpässen
- Integration mit ERP-, WMS-, TMS- und Pooling-Systemen für nahtlose Automatisierung und Routenoptimierung von Lieferungen und Asset-Bewegungen
- In Fallstudien belegter ROI, wobei Kunden eine deutliche Reduzierung von Schwund und eine schnellere Umlaufgeschwindigkeit der Assets berichten
Die Daten der verfolgten Assets werden vom Tracker über das Mobilfunknetz, Gateways oder über die RTLS-Infrastruktur in die Cloud übertragen, um dort weiter analysiert und berichtet zu werden.
Pozyx-Lösungen sind für Skalierung ausgelegt – ganz gleich, ob Sie 500 oder 50.000 Assets an mehreren Standorten verwalten. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

Warnmeldungen und Benachrichtigungen: Problemen in Echtzeit einen Schritt voraus sein
Echtzeit-Transparenz ist ein Eckpfeiler moderner Mehrwegverpackungssysteme, und zeitnahe Warnmeldungen sind der Schlüssel zu proaktivem Asset-Management. Mit fortschrittlichen Asset-Tracking-Geräten und Software können Unternehmen sofort benachrichtigt werden, wenn ein Mehrweg-Asset einen definierten Standort betritt oder verlässt, sich verspätet oder Wartung benötigt. Dieses Maß an Echtzeit-Transparenz befähigt Unternehmen zu schnellem Handeln – sei es durch das Umleiten eines fehlplatzierten Behälters oder durch die Planung von Reparaturen, bevor sich Probleme verschärfen. Wenn beispielsweise ein Versandbehälter unerwartet im Transport verspätet ist, ermöglichen automatisierte Warnmeldungen den Supply-Chain-Managern, das Problem zu untersuchen und zu lösen, bevor es den Betrieb stört. Durch den Einsatz dieser Echtzeit-Komponenten können Unternehmen ihre Lieferkettenprozesse optimieren, Ausfallzeiten minimieren und sicherstellen, dass sich Assets immer dort befinden, wo sie gebraucht werden.
Sicherheit und Zugriffskontrolle: Ihre Mehrweg-Assets schützen
Der Schutz von Mehrweg-Assets vor Verlust, Diebstahl oder unbefugter Nutzung ist entscheidend, um die Effizienz der Lieferkette zu erhalten und Kosten zu minimieren. Die Implementierung robuster Sicherheitsmaßnahmen – wie Zugriffskontrollen, Echtzeit-Überwachungssysteme und fortschrittliche Tracking-Geräte – stellt sicher, dass nur autorisiertes Personal wertvolle Versandbehälter und andere Mehrweg-Assets handhaben kann. Beispielsweise ermöglichen GPS-gestützte Tracking-Geräte in Kombination mit Geofencing-Technologie Unternehmen, den genauen Standort ihrer Behälter zu überwachen und sofortige Warnmeldungen zu erhalten, wenn ein Asset einen definierten Bereich verlässt. Dieser proaktive Sicherheitsansatz schreckt nicht nur Diebstahl und Missbrauch ab, sondern ermöglicht auch eine schnelle Reaktion auf potenzielle Verstöße, schützt Assets und unterstützt den reibungslosen Warenfluss entlang der gesamten Lieferkette. Indem Unternehmen Sicherheit und Zugriffskontrolle priorisieren, können sie ihre operative Effizienz steigern und ihre Investitionen in Mehrwegverpackungen schützen.
Ergebnisse, die zählen
Unsere Kunden haben messbaren ROI durch das Tracking wiederverwendbarer Verpackungen erzielt:
- Bis zu 80 % weniger verlorene Assets
- Schnellere Rücklaufzyklen durch Geofencing-Automatisierung
- Weniger Arbeitsstunden für manuelle Zählungen und Abstimmungen
- Bessere Planungs- und Pooling-Entscheidungen dank Live-Daten-Insights
In volumenstarken Branchen wie Automobil, Lebensmittelverarbeitung, Einzelhandelsdistribution und CPG können selbst kleine Ineffizienzen im Fluss von Mehrwegverpackungen zu erheblichen Verlusten führen. Deshalb setzen immer mehr Unternehmen auf vollständige Transparenz mit Pozyx.
Der Weg nach vorn
Die Zukunft wiederverwendbarer Verpackungen ist intelligent, vernetzt und zirkulär. Wir erwarten eine weitere Verschmelzung von Tracking-Systemen für Mehrwegverpackungen mit umfassenderen Digital-Twin-Modellen, prädiktiven Pooling-Algorithmen und vielleicht sogar KI-gestützter Wartungsplanung (z. B. das Erkennen beschädigter Behälter, bevor sie ausfallen). Die Analyse historischer Daten hilft dabei, fundierte Entscheidungen zum Asset-Management und zur Nutzung zu treffen.
Da immer mehr Unternehmen sich zu Zero-Waste-Zielen und zur Digitalisierung der Lieferkette verpflichten, bleiben Mehrwegverpackungen eine wirkungsstarke Chance – und Pozyx wird mit der nötigen Transparenz und den Daten dafür sorgen, dass verlorene Assets in strategischen Wert verwandelt werden.
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