Optimierung der Produktionssichtbarkeit und Arbeitsverfolgung
Case study

Optimierung der Produktionssichtbarkeit und Arbeitsverfolgung

Einleitung

AFL, ein Hersteller von Stahl- und Metallkomponenten, steht vor erheblichen Herausforderungen bei der Verwaltung seines vielfältigen Produkt- und Produktionsportfolios. Mit über 60.000 verschiedenen SKUs und einer medianen Produktionslosgröße von nur 10 Einheiten muss AFL seine Bestände, Produktionsplanung und Belegschaft effizient steuern, um die Kundennachfrage zu erfüllen und wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Ansicht eines Teils der Produktionsstätte

Problemstellung

Die Produktionsplanung von AFL wird durch die fehlende Transparenz in der Fertigung beeinträchtigt, was zu Ineffizienzen beim Auffinden von Arbeitsaufträgen (DJ’s), bei der Verfolgung des Produktionsstatus und beim Management der Mitarbeiterproduktivität führt. Zu den zentralen Herausforderungen gehören:

Sichtbarkeit und Nachverfolgung: AFL hat Schwierigkeiten, DJ’s in der Fertigung zu lokalisieren, was zu Verzögerungen und doppelten Produktionsläufen führt. Zwar ist das Scannen von Barcodes implementiert, doch aufgrund der großen Vielfalt an Produktionsprozessen fehlt es an Konsistenz.

Mitarbeiterverwaltung: Die Zeiterfassung ist uneinheitlich, und Mitarbeiter werden während der Produktionszeiten oft nicht erfasst. Vorgesetzte haben Schwierigkeiten, die Produktivität der Mitarbeiter zu verfolgen und Standardarbeitsabläufe durchzusetzen.

WIP-Tracking: AFL verfügt über kein zuverlässiges System zur Verfolgung von Work-in-Progress (WIP) über die einzelnen Produktionsstufen hinweg, was zu Unsicherheit über den Auftragsstatus und die Priorisierung führt.

Auswirkungen

Die Ineffizienzen bei der Produktionssichtbarkeit und im Mitarbeitermanagement haben spürbare Auswirkungen auf die Abläufe von AFL, darunter:

Zeitverlust: Es geht viel Zeit damit verloren, DJ’s zu suchen und fehlende oder beschädigte Papier-Arbeitsaufträge zu verwalten.

Produktionsverzögerungen: Die Unfähigkeit, benötigte Komponenten zu lokalisieren, kann dazu führen, dass doppelte Produktionsläufe bestellt werden, wodurch sich Produktionszeit und Materialkosten verdoppeln.

Vorgeschlagene Lösung

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Der Tracker, der dem Arbeitsauftrag hinzugefügt wurde

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, schlägt AFL vor, das Pozyx-Trackingsystem in seinem US-Werk mithilfe von Tags einzuführen, die mit jedem DJ verknüpft sind. Gemeinsam mit dem lokalen Partner Gemba Systems wurde die Lösung umgesetzt. Mithilfe des Pozyx RTLS können alle Tags mit hoher Genauigkeit verfolgt werden, um zwischen den verschiedenen Produktionsstufen zu unterscheiden. Um die gesamte Fläche von über 10.000 Quadratmetern abzudecken, wurden insgesamt 85 Anchors installiert.

Zu den wichtigsten Funktionen der vorgeschlagenen Lösung gehören:

Gekennzeichnete Job Jackets: Tags begleiten jeden DJ und bieten Echtzeit-Transparenz über Produktionsstatus und Standort. Die Tags werden in Job Jackets platziert und bewegen sich mit dem Behälter durch die Produktionsstufen.

Zonenbasierte Nachverfolgung: Tags bewegen sich durch Produktionszonen, sodass Manager den Auftragsfortschritt, die in jeder Zone verbrachte Zeit und die Anzahl der Behälter in jedem Bereich verfolgen können.

Mitarbeitermobilität: Mitarbeiter tragen Smartphones mit einer App, die mit dem Warehouse Management System (WMS) oder Manufacturing Execution System (MES) von AFL verbunden ist, sodass sie QR-Codes auf Tags scannen können, um Auftragsinformationen abzurufen.

Vorteile

Die Einführung des Trackingsystems bietet AFL mehrere Vorteile:

Verbesserte Transparenz: Die Echtzeitverfolgung von DJ’s verbessert die Produktionssichtbarkeit, reduziert die Zeit für die Suche nach Aufträgen und minimiert das Risiko verlorener oder doppelter Arbeit.

Höhere Effizienz der Belegschaft: Automatisierte Zeiterfassung und standardisierte Workflows verbessern die Produktivität der Mitarbeiter und ermöglichen eine bessere Ressourcenzuweisung.

Optimierte Abläufe: Durch die Optimierung von Produktionsabläufen und WIP-Tracking kann AFL Durchlaufzeiten verkürzen, die Auftragsgenauigkeit verbessern und die gesamte operative Effizienz steigern.

Eric Borowicz, General Manager der Accessories-BU von AFL, erklärte: „AFL hat sich für das Pozyx RTLS-System entschieden, um Aufträge in allen Produktionsphasen zu verfolgen. Die Optimierung von Eilaufträgen ist von zentraler Bedeutung, um Kundenerwartungen zu erfüllen, pünktlich zu liefern und zusätzliche Umsätze zu erzielen. Bevor wir das Pozyx-System implementiert haben, war es für uns schwierig, den genauen Auftragsstatus und Standort zu kennen. Während des Tornado-Ausbruchs in Tennessee konnten wir Pozyx beispielsweise nutzen, um über 70 priorisierte Aufträge zu verfolgen und sicherzustellen, dass jeder Auftrag innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen wurde. Diese Transparenz in Notfallsituationen hilft uns, Produkte pünktlich an unsere Kunden zu liefern, damit kritische Infrastruktur wiederhergestellt werden kann.“

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Ansicht des Auftragsverlaufs und der Zeit, die in jedem Produktionsschritt verbracht wurde

Fazit

Durch die Bewältigung der Herausforderungen bei der Produktionssichtbarkeit und im Mitarbeitermanagement mithilfe eines umfassenden Trackingsystems kann AFL seine Abläufe optimieren, die Kundenzufriedenheit steigern und seine Wettbewerbsfähigkeit am Markt sichern. Mit dem Fokus auf Technologieintegration, standardisierte Prozesse und Mitarbeiterschulungen ist AFL gut aufgestellt, um seine aktuellen Einschränkungen zu überwinden und nachhaltiges Wachstum zu erzielen.

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